
Mit dem neuen Jahr sind auch die Spritpreise gestiegen. Doch das soll noch längst nicht alles sein. So soll Tanken bald noch teurer werden. Die Verbraucher gehen auf die Barrikaden.
Mit der ersten Tankfüllung im neuen Jahr haben die Autofahrer den Preisanstieg sofort gemerkt. Doch zum Unmut vieler soll das Tanken bald tatsächlich noch teurer werden. Diese Ankündigung löst eine wahre Protestwelle in den sozialen Netzwerken aus.
Mehr Geld an der Tankstelle: Neujahrstanken wird zum Schrecken
Natürlich gab es schon Wochen vorher die Ankündigung und man konnte sich auch schon länger darauf einstellen. Doch wer am Neujahrstag sein Auto betanken musste, hat es dann noch einmal Schwarz auf Weiß gesehen. Ein Liter Diesel stieg um vier Cent im Preis im Gegensatz zum Vorjahr. Bei Benzin waren es durchschnittlich knapp unter drei Cent pro Liter. Mit dem gestiegenen CO2-Preis pro Tonne war mit einer solchen Erhöhung zu rechnen. Doch es kommt noch dicker. Das Tanken soll nämlich noch teurer werden – und das in absehbarer Zeit.
Tanken soll noch teurer werden: „Da machen wir nicht mit“
In den sozialen Medien regte sich Widerstand. Unter den 22 Millionen ADAC-Mitgliedern brodelt es. 5.000 Mitglieder haben laut Angaben des ADAC bereits ihre Mitgliedschaft gekündigt. Doch was war passiert? ADAC-Chef Hillebrand hatte in einem Interview geäußert, dass er es richtig finde, dass die Diesel- und Benzinpreise steigen. Und sie sollten noch weiter steigen. Nur so könne man den Menschen den richtigen Anreiz geben, auf E-Mobilität umzusteigen. Denn den Klimawandel könne man nicht einfach ignorieren. Den gebe es wirklich und man müsse ihn aufhalten.
Mit dieser Aussage enttäuschte er viele Mitglieder. Denn eigentlich setzt sich der ADAC gegen Mehrbelastungen für Autofahrer ein. In dem Interview hörte sich dies nun ganz anders an. In den sozialen Medien häufen sich die empörten Kommentare. Andere gaben zudem zu bedenken, dass es an finanzierbaren Alternativen zum Auto mangele. Zum Beispiel an zuverlässigen öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch wenn die Chefin der Marketing-Abteilung des ADAC versuchte die Wogen zu glätten und die Aussagen von Hillebrand ins rechte Licht zu rücken, konnte dies die Mitglieder nicht beruhigen. Außerdem sieht sich der Chef im Recht und will seine Aussage auch nicht zurücknehmen.
(Quellen: ADAC, Bundesverkehrsministerium)














