
Bei Aldi können E-Auto-Fahrer schon jetzt ganz bequem während des Einkaufs ihr Fahrzeug laden. Den praktischen Vorteil wollen sich Mitstreiter nicht entgehen lassen. Weitere Supermärkte führen E-Auto-Tankstellen ein.
Einkaufen ist für viele eine lästige Pflicht. Doch das könnte sich ändern. Neben Aldi führen weitere Supermärkte E-Auto-Tankstellen ein.
E-Mobilität: So weit ist der Ausbau fortgeschritten
E-Autos werden immer mehr zum festen Teil des Alltags. Doch das Laden stellt manche Bürger vor Herausforderungen. Der Ausbau von öffentlichen Ladesäulen für Elektroautos in Deutschland hat aktuell allerdings eine niedrige Auslastung. Denn das Wachstum der Ladepunkte schreitet schneller voran als das der E-Autos. Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind nur etwa 17 Prozent der Ladestellen zeitgleich belegt. Manche Standorte werden gar nicht genutzt.
Inzwischen hat zum Beispiel der Energiekonzern EnBW seine Ziele entsprechend angepasst und plant nun, allein das zukünftige Wachstum der E-Auto-Zahlen zu berücksichtigen. Die Bundesregierung strebt den Ausbau der Ladeinfrastruktur mit dem Ziel von einer Million Ladepunkten bis 2030 an, wobei ein Ladepunkt einem Anschluss für ein E-Auto entspricht. Eine Ladestation verfügt dabei oft über mehrere Ladepunkte. Die durchschnittliche Ladeleistung eines Ladepunktes lag im Januar 2025 bei etwa 37,7 Kilowatt.
Supermärkte führen E-Auto-Tankstellen ein: Hier können Bürger laden
Regionale Unterschiede sind allerdings noch erheblich. Im Januar 2025 hatte Bayern die meisten Ladepunkte, während Thüringen die höchste durchschnittliche Ladeleistung und den niedrigsten Wert bei E-Autos pro Ladepunkt hatte. Dieser betrug 34,7 Fahrzeuge je Schnellladepunkt. Weltweit führt China in der Ladeinfrastruktur mit den meisten Ladepunkten und der Hälfte aller E-Autos. Nun soll ein neuer Zuschuss für E-Autos kommen.
REWE und Penny planen mit dem Ladesäulen-Anbieter Electra den Ausbau einer Schnellladeinfrastruktur (HPC) an ausgewählten Standorten in ganz Deutschland. Die REWE Group stellt die Flächen zur Verfügung, während Electra die Ladeeinrichtungen finanziert, errichtet und betreibt. Dadurch sollen Kunden der Supermärkte bald ihr E-Auto während des Einkaufs aufladen können. Details zu den Kosten und der genauen Ladeleistung wurden noch nicht bekannt gegeben, jedoch wird eine Ladeleistung von 150 bis 300 kW erwartet. Einige REWE-Märkte bieten bereits Ladesäulen des Anbieters EnBW an, bei denen das Laden aktuell 56 Cent pro Kilowattstunde ohne Abonnement kostet.
(Quellen: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Statista, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Pressemitteilung Electra)














