
Für viele sind die hohen Spritpreise ein Grund, die Augen offen zu halten, um zu einem günstigen Zeitpunkt sofort zur Stelle zu sein – am besten mit mehreren Kanistern. Jetzt gilt in einem ersten Bundesland schon ein Limit an Sprit-Vorräten, die erlaubt sind.
Wenn irgendwo günstiger Sprit entdeckt wird, sollte am besten gleich ein Kanister mitgenommen und zu Hause ein Vorrat angelegt werden. Benzin und Diesel sind derzeit einfach zu teuer. Ein Ende dieser Entwicklung ist weiterhin nicht in Sicht.
Bundesland führt Limit für Benzin und Diesel ein
Nun führt ausgerechnet das erste Bundesland auch noch ein Limit für Vorräte an Benzin und Diesel ein. Für viele Bürger ist das absolut unverständlich, denn sie fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt. Sie fragen sich, wohin diese Kontrolle noch führen soll.
Unter zwei Euro bekommt man ohnehin kaum noch einen Liter Sprit, um mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Nordrhein-Westfalen hat genau festgelegt, wie viel Benzin und Diesel Kunden zu Hause lagern dürfen. Dabei macht es auch noch einen Unterschied, ob es sich um Benzin oder Diesel handelt.
Strafgelder bei zu großen Vorräten zu Hause in der Garage
In Sprit-Kanistern ist es zumeist erlaubt, zwanzig Liter Benzin zu Hause zu lagern. Bei Diesel sind es 200 Liter, also das Zehnfache. Es müssen jedoch zulässige Kanister verwendet werden. Wer sich darüber hinwegsetzt und zu Hause größere Vorräte anlegt, riskiert eine Strafe. Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich die Bußgelder bislang nicht genau festmachen. Erwischt werden sollte man bei der Vorratshaltung jedoch nicht.
Jetzt steigt die Hoffnung, dass das Tanken ab Mai endlich wieder günstiger wird. Schließlich hat die Bundesregierung versprochen, die Mehrwertsteuer um 0,17 Euro zu senken. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Ersparnis wirklich direkt beim Kunden ankommt. Daran gibt es noch viele Zweifel. So bleiben viele wohl bei ihrem Vorrat.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Verbraucherzentrale, Rheinische Post, Bauordnung NRW)














