
Die Automobilbranche steckt tief in der Krise. In diesem Zusammenhang kündigt ein Autozulieferer einen weiteren Schlag an. Dabei wurde erst vor Kurzem ein Werk geschlossen. Doch das war wohl noch nicht alles.
Der Verkauf von E-Autos stagniert und der Wandel vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität verläuft nicht wie geplant. Nun kündigt ein Autozulieferer nach einer Werksschließung den nächsten Schlag an. Die Mitarbeiter müssen stark sein.
Belegschaft betroffen: Autozulieferer kündigt weiteren Schlag an
Tausende Mitarbeiter verlieren in der Automobilindustrie ihren Job. Das liegt daran, dass in den nächsten Jahren ein Verbrenner-Verbot angesetzt ist. Eine ganze Branche befindet sich im Wandel vom motorisierten Untersatz zum elektronischen Gefährt. Deutschland scheint hier besondere Probleme zu bekommen, da in den letzten Jahren offenbar zu wenig in neue Technologien investiert wurde. Nun vollzieht sich der Wandel mit Nachdruck. Demgegenüber stehen die Deutschen den Elektroautos noch sehr skeptisch gegenüber. Mit anderen Worten: Es werden viel zu wenige Elektroautos verkauft. Gleichzeitig verändert sich die Nachfrage nach Autoteilen, wenn anstelle von Verbrennern nun mehr E-Autos vom Band laufen sollen.
Autozulieferer muss Arbeitsplätze streichen – Zukunft bleibt unsicher
Bereits seit 2024 ist ein großer Autozulieferer betroffen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bad Urach. Es sah sich gezwungen, Insolvenz anzumelden. Im Zuge des Verfahrens erhoffte man sich, einen Weg in eine wirtschaftlich sichere Zukunft zu finden. Doch leider musste im Verlauf des Verfahrens die Produktion an einem Standort in Gera eingestellt werden. Seitdem geht die Angst durch die Belegschaft, dass ihr Werk als Nächstes betroffen sein könnte.
Man begab sich auf Investorensuche für das Werk – leider ohne Erfolg. Die Zukunft der anderen Werke des Autozulieferers soll anders verlaufen. Außerdem können weitere Kündigungen wohl auch jetzt nicht mehr vermieden werden. Das Unternehmen möchte den Betrieb der anderen Standorte fortsetzen. Was bleibt, ist das ungute Gefühl der Belegschaft, auch bald die Kündigung in den Händen zu halten. Wie es mit Eissmann weitergeht, wird die Zukunft zeigen.














