Neue ADAC-Studie: E-Autos deutlich zuverlässiger als Verbrenner

Ein rotes E-Auto der Marke Tesla befindet sich auf der Hebebühne einer Werkstatt. Man führt eine Fahrzeuguntersuchung durch, um mögliche Schäden an dem Stromer festzustellen.
Symbolbild © imago/MiS

Viele Menschen sind sich uneinig, ob Elektroautos oder Verbrenner besser sind. Die Meinungen gehen auseinander, weil Technik, Kosten, Alltagstauglichkeit und Umweltaspekte unterschiedliche Erwartungen berühren. E-Autos sollen allerdings zuverlässiger als Verbrenner sein.

Viele Menschen diskutieren derzeit, welche Antriebsform besser zu ihrem Alltag passt: Elektroauto oder Verbrenner. Beide Seiten bringen Argumente ein: Fahrer von Elektroautos verweisen auf geringere Betriebskosten und leise Fahrt. Befürworter von Verbrennern betonen Reichweite, schnelle Tankvorgänge und bestehende Infrastruktur.

Autohersteller setzen stärker auf Hybrid-Fahrzeuge

Viele Autohersteller planten in den vergangenen Jahren, ihre Modellpalette stark auf reine Elektroautos auszurichten. Sie investierten massiv in Batterietechnik und neue Plattformen. Gleichzeitig verändert sich der Markt langsamer als erwartet, weil Nachfrage, Infrastruktur und Kosten nicht überall mithalten. Deshalb rücken nun wieder Hybridmodelle stärker in den Fokus. Hersteller kombinieren Verbrennungs- und Elektromotor, um Übergangsphasen besser abzudecken. Diese Strategie soll Kunden erreichen, die noch nicht vollständig auf Elektromobilität umsteigen wollen. Gleichzeitig sichern sich Unternehmen damit Flexibilität in einer Phase, in der sich politische Vorgaben und Kaufentscheidungen weiter entwickeln und Märkte unsicher bleiben.

E-Autos zuverlässiger als Verbrenner

Für viele Käufer spielt der Preis eine entscheidende Rolle bei der Wahl zwischen Elektroauto, Hybrid und Verbrenner. Die Anschaffungskosten bleiben hoch, besonders bei neuen Elektrofahrzeugen. Gleichzeitig wirken sich Energiepreise, Versicherung und Wartung auf die Gesamtkosten aus. Einige Modelle bieten zwar staatliche Vorteile oder geringere Betriebskosten, dennoch vergleichen viele Menschen sehr genau. Besonders Familien und Pendler achten stark auf monatliche Belastungen. Leasingangebote und Finanzierungen beeinflussen zusätzlich die Entscheidung. Dadurch entscheidet nicht nur die Technik, sondern auch das Budget über den Kauf. Hersteller reagieren darauf mit günstigeren Einstiegsmodellen und flexibleren Finanzierungsmodellen.

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Der ADAC hat seine Pannenstatistik für 2026 ausgewertet und dafür die Einsätze seiner Pannenhilfe untersucht. Dabei zeigt sich ein klarer Trend: Elektroautos bleiben bei gleichem Fahrzeugalter seltener liegen als Verbrenner. Ein Grund dafür ist, dass E-Autos im Antrieb weniger Verschleißteile haben. Die sogenannte Pannenkennziffer zeigt, wie viele Pannen es pro 1.000 Fahrzeuge im Jahr gibt. Bei vier Jahre alten Elektroautos liegt sie bei 6,5, bei Verbrennern bei 12,5. Insgesamt flossen Daten von 27 Herstellern und 158 Modellen ein. Häufige Ursache für Pannen ist unabhängig vom Antrieb die Starterbatterie. Allerdings erfasst der ADAC nur seine eigenen Einsätze, daher sind die Ergebnisse nur eingeschränkt vollständig.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, ADAC)