Neue Maut im Nachbarland: Autofahrern drohen jetzt hohe Strafen

Ein Schild, das auf die Mautpflicht für Lkw und Pkw auf Autobahnen hinweist. Im Hintergrund ist eine mehrspurige Autobahn zu sehen, auf der Autos in verschiedene Richtungen fahren.
Symbolbild © istock/fotojog

Viele ahnen davon wohl noch nichts: Bei dieser neuen Maut im Nachbarland ist Vorsicht geboten. Wer nicht unnötig tief in die Tasche greifen will, sollte jetzt aufpassen. Folgende Details gilt es zu beachten, um böse Überraschungen bestmöglich zu vermeiden.

Wer seinen Sommerurlaub in diesem Nachbarland verbringen will, horcht jetzt auf. Eine Neuerung im Verkehr erfordert Aufmerksamkeit.

Der Sommer kommt ‒ doch es ist Vorsicht geboten

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen. Für viele Familien beginnt nun die schönste Zeit des Jahres: die Planung des Sommerurlaubs. Während einige die Hektik an den Flughäfen fürchten, entscheiden sich immer mehr Reisende ganz bewusst für den eigenen Pkw oder das Wohnmobil. Man ist flexibel und muss sich keine Gedanken über strenge Gepäckvorgaben machen. Gerade unser Nachbarland, die Niederlande, ist mit seinen endlosen Nordseestränden und malerischen Städten ein ideales Ziel für einen Roadtrip. Doch wer sich in diesem Jahr auf den Weg macht, sollte bei aller Vorfreude eine wichtige Neuerung im Blick haben.

Lesen Sie auch
Wegen hoher Spritpreise: E-Auto-Nachfrage explodiert in Europa

Aufgepasst: Neue Maut im Nachbarland

Der Grund für die nötige Aufmerksamkeit ist ein Systemwechsel bei der Straßennutzung. Lange Zeit galten die Niederlande als nahezu mautfrei, doch das ändert sich gerade grundlegend. Besonders aufpassen müssen Autofahrer auf der neu eröffneten Autobahn A24, der sogenannten Blankenburgverbindung bei Rotterdam. Hier kommt erstmals die e-Tol zum Einsatz – eine rein digitale Maut ohne Schranken oder Kassenhäuschen. Kameras erfassen die Kennzeichen im Vorbeifahren.

Reisende müssen die Gebühr, die 2026 für Pkw bei 1,57 Euro pro Fahrt liegt, innerhalb von 72 Stunden online auf der offiziellen Seite e-tol.nl bezahlen. Wer diese Frist jedoch verpasst, muss mit weiteren Gebühren und unter Umständen mit Bußgeld rechnen. Auch für die Zukunft ist eine weitere Verschärfung geplant: Ab dem 1. Juli 2026 führen die Niederlande eine kilometerabhängige Lkw-Maut für schwere N2-/N3-Fahrzeuge ein. Wer entspannt am Strand ankommen möchte, sollte die digitalen Mautstrecken vorab prüfen und die Zahlung direkt nach der Durchfahrt erledigen.

(Quellen: Niederländische Regierung, ADAC, Verkehrsbehörden, Europäische Verbraucherzentren)