Neue Stau-Regel im Nachbarland: Autofahrer kriegen Geld zurück

Auf einer viel befahrenen Autobahn sind mehrere Spuren zu sehen, auf denen viele Autos fahren, sodass es zu einem Stau kommt. Es ist kein Vorwärtskommen mehr möglich.
Symbolbild © imago/Lobeca

Als Pendler ist man oft schon genug gebeutelt. Von hohen Spritpreisen, langen Reisezeiten und anderen Verkehrsteilnehmern. Nun kommt aber eine neue Stau-Regel in unserem Nachbarland, bei der Autofahrer sogar ihr Geld zurückkriegen könnten.

In einem Nachbarland von Deutschland herrscht bald eine neue Stau-Regel, sodass Autofahrer frohlocken und ein Anrecht haben, ihr Geld zurückzubekommen. Ob dies auch in der Bundesrepublik kommen könnte, bleibt aber noch ungewiss.

Ferienchaos und teure Maut: Änderung für Autofahrer

Wer im Sommer mit dem Auto von Deutschland aus nach Italien fährt, braucht oft starke Nerven. Besonders rund um den Brenner, den Gardasee oder die Adriaküste bilden sich in der Ferienzeit regelmäßig kilometerlange Staus. Viele Reisende ärgern sich dabei doppelt: Erst geht wertvolle Urlaubszeit verloren, dann kommt zusätzlich noch die teure Mautrechnung.

Gerade Italien gehört laut europäischen Verkehrsclubs zu den Ländern mit vergleichsweise hohen Autobahngebühren. Für längere Strecken zahlen Familien schnell deutlich mehr als in Deutschland, wo viele Autobahnen weiterhin kostenlos genutzt werden können. Besonders an Wochenenden mit Ferienbeginn steigt das Verkehrsaufkommen massiv an. Verbraucherschützer empfehlen Urlaubern deshalb schon länger, Mauttickets und digitale Zahlungsnachweise niemals direkt wegzuwerfen. Viele Autofahrer wissen außerdem nicht, dass italienische Autobahnbetreiber inzwischen eigene Apps mit Live-Staumeldungen und Baustellenwarnungen anbieten.

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Geld zurück: Unglaubliche neue Entschädigung für Autofahrer

Ab dem 1. Juni 2026 soll auf bestimmten italienischen Autobahnabschnitten erstmals eine Rückerstattung bei langen Baustellenstaus möglich werden. Die neue Regel betrifft Strecken mit Mautsystem und richtet sich gegen übermäßige Verzögerungen durch planbare Bauarbeiten. Wie viel Geld Fahrer zurückbekommen, hängt von Strecke und Dauer des Staus ab. Bereits kürzere Verzögerungen können unter bestimmten Voraussetzungen ausreichen. Wer mehrere Stunden feststeckt, könnte laut den aktuellen Plänen sogar die komplette Maut erstattet bekommen. Unfälle oder spontane Notfälle zählen allerdings nicht dazu.

Beantragt werden soll die Rückzahlung über Apps oder digitale Systeme der jeweiligen Autobahnbetreiber. Noch ist allerdings offen, welche Voraussetzungen genau für ausländische Urlauber gelten werden. Gerade deutsche Touristen dürften deshalb in den kommenden Wochen besonders aufmerksam auf neue Informationen achten.

(Quellen: ADAC, Verkehrsministerium Italien, Europäische Verbraucherzentren, dpa)