
Zwar kosten die E-Autos heutzutage weniger, doch sie könnten laut einer neuen Studie deutlich günstiger sein. Noch sei das Potenzial nicht voll ausgeschöpft, so die Experten.
E-Autos könnten deutlich günstiger sein, sagen Experten voraus. Dies belegt auch eine neue Studie, die noch weiteren Spielraum für billige E-Fahrzeuge sieht.
Immer noch zu teuer: Viele Menschen fahren weiterhin kein E-Auto
Neben einigen weiteren Gegenargumenten steht und fällt der Kauf eines Fahrzeugs bei den Kunden mit dem Preis. Gerade in der aktuellen Wirtschaftslage, in der alles teurer geworden ist, die Menschen aber nicht entsprechend mehr verdienen, der eigene Arbeitsplatz auf einmal nicht mehr sicher ist, geben die Bürger hierzulande nicht mehr aus, als sie unbedingt müssen. Deshalb achten sie auch bei einer größeren Anschaffung wie der eines neuen Autos auf die Kosten beim Kauf und die Folgekosten, zum Beispiel bei der Reparatur.
Die Klimaprämie beim Kauf eines E-Autos hat zwar ihre Wirkung gezeigt und entsprechend erhöhte sich die Anzahl der zugelassenen E-Fahrzeuge. Doch ohne diese Prämie kaufen weniger Bürger ein solches Auto. Dabei könnten die Elektroautos deutlich billiger sein.
E-Autos könnten noch deutlich günstiger sein: Studie sieht mehr Potenzial
Eine Studie hat sich die gängigen Modelle der neuen Generation aus 2025 und älterer Fahrzeuge angeschaut. Demnach bekommt man ein E-Auto mit 52 Kilowattstunden und 436 Kilometern Reichweite heute für circa 36.000 Euro. Die Preise für E-Fahrzeuge sanken in den letzten Jahren um 18 Prozent, während die für Verbrenner sogar um zwei Prozent stiegen.
Großes Potenzial zu weiteren sinkenden Preisen sehen Experten in den Batterien. Im Laufe der Jahre habe sich hier in der Entwicklung und der Herstellung viel getan, sodass diese nicht mehr so teuer sind. Allerdings geben die Autohersteller die sinkenden Preise nicht sofort an die Verbraucher weiter, sondern verbessern erst einmal ihre Marge. Eine deutliche Vergünstigung sieht man deshalb erst, wenn eine neue Generation von Autos auf den Markt kommt. Somit können die Verbraucher bald mit noch viel günstigeren E-Autos rechnen.
(Quellen: Fraunhofer ISI, Agora Verkehrswende)














