
Die Vorurteile gegenüber Elektroautos halten sich hartnäckig bei denen, die sich einfach nicht von ihrem Diesel oder Benziner trennen wollen. Doch eine neue Studie kommt zu überraschenden Ergebnissen. Demnach leben Elektroautos deutlich länger als einige Verbrenner.
Bisher war man immer davon ausgegangen, dass die Batterie das Hauptproblem bei E-Autos sei. Eine Studie widerlegt das nun, denn laut ihr sollen Elektroautos deutlich länger leben als bestimmte Verbrenner.
Elektroautos leben viel länger als Verbrenner – Studie deckt auf
Die Studie unterscheidet allerdings zwischen Diesel- und Benzinmotoren. Während die Batterien der Elektroautos im Durchschnitt wohl deutlich länger durchhielten als zum Beispiel ein Diesel, lagen Benziner und E-Auto in etwa gleichauf. Wie sich dies in der Praxis darstellt, ist relativ schwer abzuschätzen. Schließlich hat sich die Studie nur auf die Batterien konzentriert und nicht auf andere Komponenten des Elektroautos. Das dürfte auch einer der Hauptkritikpunkte der Skeptiker sein, die sich die Studie genauer ansehen.
Es waren Wissenschaftler der Universität Birmingham, die diese interessante Studie zur Lebensdauer von Elektroautos durchgeführt haben. Die Ergebnisse der Studie besagen, dass Elektroautos eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 18 Jahren haben. Beim Dieselantrieb sind es laut der Studie nur 16,8 Jahre. Der Benziner hingegen liegt mit 18,7 Jahren etwa gleichauf und sogar leicht über der Lebenserwartung von Elektroautos.
30 Millionen Autos im Test – überraschendes Ergebnis
Die Studie basiert auf einem großen Datensatz. Fast 30 Millionen Autos standen den Wissenschaftlern aus Birmingham in Großbritannien zur Verfügung. Diese Autos wurden wiederum von Kfz-Mechanikern im Rahmen der Hauptuntersuchung genauer unter die Lupe genommen. Im Rahmen dieser Studie konnte dann die Wahrscheinlichkeit für mögliche Mängel berechnet werden. Auch wenn man lange Zeit davon ausgegangen ist, dass die Batterie das kritische Element am Elektroauto sei, so widerlegt diese Studie diese Annahme. Das sollte nun viele zum Umdenken bewegen. Was aber bleibt, sind die zum Teil deutlich höheren Anschaffungskosten der Fahrzeuge, die sich einfach noch nicht jeder leisten kann.














