Mit dem neuen Zuschuss von bis zu 6.000 Euro kann sich der Kauf für Millionen Bürger bald richtig lohnen. Um ihn zu erhalten, muss man jedoch einige Voraussetzungen erfüllen.
Wer sich überlegt, in diesem Jahr ein E-Auto zu kaufen, könnte profitieren. Denn ein neuer Zuschuss vergibt bis zu 6.000 Euro an zukünftige E-Auto-Besitzer. Dazu müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllt sein.
Keine Umweltprämie, weniger Verkäufe: „Es braucht einen finanziellen Anreiz“
Als bekannt wurde, dass es die Umweltprämie ab 2025 nicht mehr geben wird, haben bis zum Ende des Jahres 2024 die Käufer beschlossen, dass sie diese letzte Chance noch einmal nutzen wollen. Diese Tendenz belegen die Zahlen über die Neuzulassungen von E-Autos. Mit dem Wegfall der Prämie ließ auch das Interesse an einem Elektrofahrzeug massiv nach. Die derzeitige Bundesregierung hat wie die Regierung zuvor festgestellt, dass es eines finanziellen Anreizes bedarf, um die Menschen zur E-Mobilität zu bewegen. Andere Vergünstigungen wie kostenloses Parken oder Steuerleichterungen hatten allein einfach nicht denselben Effekt.
Bis zu 6.000 Euro für neues E-Auto: Das müssen Antragsteller jetzt beachten
Um den Zuschuss von bis zu 6.000 Euro zu erhalten, muss man einige Bedingungen erfüllen. Denn die Höhe der Förderung ist unter anderem abhängig von der Höhe des Einkommens und der Anzahl der Kinder, die im Haushalt leben. Förderfähig sind alle E-Autos, die ab dem 1. Januar neu zugelassen oder geleast wurden. Wer ein E-Fahrzeug least, muss dies für wenigstens 36 Monate in seinem Besitz haben.
Die Förderung erhalten alle diejenigen, die ein jährliches Höchsteinkommen von 90.000 Euro haben. Wer mehr verdient, hat keinen Anspruch auf den Zuschuss. Wer zwischen 84.000 und 90.000 Euro im Jahr zur Verfügung hat, bekommt bei zwei Kindern einen Zuschuss von gerade einmal 1.500 Euro. Von dem Zuschuss, der ab dem nächsten Dienstag beantragt werden kann, profitieren Geringverdiener mit Kindern am meisten. Wer unter 45.000 Euro im Jahr verdient und zwei Kinder hat, bekommt sogar 6.000 Euro. Deshalb lohnt sich auf jeden Fall ein Blick in den Steuerbescheid. Dieser gibt schon eine Richtung vor, wie hoch die Förderung ausfallen könnte.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, BAFA)














