Neues Elektroauto soll nur 7.500 Euro kosten – „So günstig wie nie“

Auf dem Bild ist ein Auto zu sehen, das vollständig von einem roten Tuch überzogen ist. Das glänzende Tuch liegt eng über der Form des Fahrzeugs und lässt dennoch die Konturen des Autos erkennen.
Symbolbild © istockphoto/koya79

Stromer bekommen auf der ganzen Welt immer mehr Zulauf, doch der Preis hindert immer noch viele Käufer. Nun soll ein neues Elektroauto nur vorbildliche 7.500 Euro kosten, was viele schon als „so günstig wie nie“ bezeichnen und sich den Kauf ernsthaft überlegen.

Wer bisher wegen der hohen Anschaffungskosten abgewinkt hat, sollte bei diesem Modell aus Mexiko genau hinsehen. Das Fahrzeug bricht mit allen bisherigen Regeln der Branche und rollt den Markt für Stromer von unten auf. Mit seinem radikalen Konzept liefert der Hersteller die Antwort auf die Frage, wie ein bezahlbarer Einstieg in die Mobilität von morgen tatsächlich aussehen kann.

Hinter dem niedrigen Preis des neuen E-Autos steckt eine ungewöhnliche Idee

Elektroautos werden zwar immer beliebter, doch für viele Interessenten bleibt der Kaufpreis die größte Hürde. Selbst günstige Modelle kosten häufig weit über 20.000 Euro. Deshalb sorgt jetzt ein Fahrzeug aus Mexiko für Aufmerksamkeit, das zu einem Bruchteil dieses Preises angeboten werden soll. Der neue Stromer verfolgt allerdings ein vollkommen anderes Konzept als klassische Elektroautos. Statt hoher Leistung oder großer Reichweite stehen niedrige Betriebskosten und Alltagstauglichkeit in dicht besiedelten Städten im Mittelpunkt. Genau dort verbringen Autos ohnehin einen Großteil ihrer Zeit im Stop-and-go-Verkehr.

Ein Verbrauchertipp: Wer ein Elektroauto hauptsächlich für den Arbeitsweg oder kurze Besorgungen nutzt, sollte vor dem Kauf ehrlich prüfen, wie viele Kilometer täglich tatsächlich gefahren werden. Oft reicht eine kleinere Batterie aus, wodurch Anschaffung und Unterhalt günstiger bleiben. Interessant ist außerdem die verbaute LFP-Batterie. Sie gilt als besonders langlebig und kommt ohne Kobalt aus. Viele Hersteller setzen inzwischen auf diese Technik, weil sie als robust und vergleichsweise kostengünstig gilt. Welche Kompromisse Käufer dennoch eingehen müssen, zeigt sich erst beim Blick auf die technischen Daten.

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Neuer Stromer setzt auf einen günstigen Preis – aber auch klare Grenzen

Der Olinia Uno soll ab 2027 in Serie gehen und umgerechnet rund 7.500 Euro kosten. Das kompakte Elektroauto bietet Platz für bis zu sechs Personen und ist speziell für den Stadtverkehr konzipiert. Ein 14,7-kWh-Akku ermöglicht laut Hersteller bis zu 125 Kilometer Reichweite, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 50 km/h. Geladen wird an einer normalen Haushaltssteckdose. Je nach Stromanschluss dauert ein vollständiger Ladevorgang etwa vier bis acht Stunden. Schnellladen ist nicht vorgesehen. Dadurch eignet sich das Fahrzeug vorrangig für Nutzer, die ihr Auto über Nacht laden können.

Auch die Ausstattung fällt bewusst schlicht aus. Der Hersteller konzentriert sich auf das Wesentliche und richtet das Fahrzeug unter anderem an Taxi- und Shuttlebetriebe sowie an Menschen, die ein möglichst preiswertes Fortbewegungsmittel suchen.

(Quellen: Olinia, Mexikanisches Ministerium für Wissenschaft, Geisteswissenschaften, Technologie und Innovation, Eigene Recherche der Redaktion)