Pendler zahlen drauf: Nachbarland führt neue Autobahn-Maut ein

Die Aufnahme zeigt eine stark befahrene Autobahn mit dichtem Stau. Im Hintergrund wird die Straße aufwendig ausgebaut, Kräne und Baufahrzeuge prägen die Szene.
Symbolbild © imago/Arnulf Hettrich

Hier zahlen Pendler bald ordentlich drauf, denn ein Nachbarland führt eine neue Autobahn-Maut ein. Diese zusätzlichen Kosten müssen viele Deutsche nun einplanen und zeigen sich daher nicht sehr begeistert.

Eigentlich kommt dieser Vorstoß nicht besonders überraschend. Doch die meisten werden sich trotzdem über diese Zusatzkosten ärgern, denn ein Nachbarland Deutschlands führt eine neue Autobahn-Maut ein.

In einigen Ländern schon gang und gäbe: Weiteres Land zieht nach

Wer in den Urlaub fahren und dabei in ein anderes Land reisen möchte, hat selbstverständlich einige Möglichkeiten. Ist die Entfernung zu weit, setzen sich die meisten Menschen wohl einfach in den Flieger und genießen nicht nur die Aussicht, sondern auch die Tatsache, dass sie innerhalb weniger Stunden an ihrem Urlaubsort ankommen. Handelt es sich um ein deutsches Nachbarland, gibt es jedoch genug Urlauber, die sich einfach in die Bahn oder ins eigene Auto setzen. Wer letzteren Reiseweg wählt, kann nicht nur Geld sparen und vielleicht die Natur ein wenig genießen. Man kennt jedoch auch die Maut-Gebühren, die anfallen. Man fährt zunächst durch eine Maut-Stelle und bekommt eine Karte. Nach einigen Kilometern geht es durch eine zweite Stelle, durch die man nur hindurchgelangt, wenn man den Betrag auf der Karte bezahlt. Dies ist beispielsweise in Frankreich ein ganz normales Vorgehen. Nun zieht ein weiteres Nachbarland nach.

Lesen Sie auch
Von wegen teurer: E-Autos werden immer günstiger

Neue Autobahn-Maut: Das müssen Reisende jetzt beachten

Nun müssen auch Reisende, die mit dem Auto in die Niederlande wollen, zukünftig eine Maut-Gebühr zahlen. Und zwar dann, wenn sie die Strecke von Bemmel bis Zevenaar nutzen wollen. Die Fertigstellung soll bis 2031 dauern und danach zwölf Kilometer erreicht haben. Um den Bau dieser Strecke zu finanzieren, sollen zukünftig die Reisenden tiefer in die Tasche greifen. Die Finanzierung soll über die neue Maut-Gebühr sichergestellt werden. Der Bau soll ca. 2,5 Milliarden Euro kosten. Von den Maut-Gebühren bleiben auch wir Deutschen nicht verschont. Noch ist die Strecke jedoch nicht fertiggestellt, sodass es bis zur neuen Gebühr noch einige Jahre dauern wird.