Pleite knapp noch abgewendet: Serie von Solarautos soll starten

Ein Solarauto.
Symbolbild © istockphoto/MakaronProduktion

Viele Unternehmen kämpfen derzeit mit der wirtschaftlichen Situation. Jetzt konnte eine Pleite knapp abgewendet werden und die Serie von Solarautos kann doch noch starten.

So manches Unternehmen kämpft aktuell gegen eine mögliche Pleite an. Einem niederländischen Fahrzeughersteller soll es jetzt gelungen sein, das drohende Aus abzuwenden. Damit soll die Serie von Solarautos starten und frischen Wind in den Fahrzeugmarkt bringen.

Solarautos sollen in Produktion gehen

Der Autobauer „Lightyear“ aus den Niederlanden hat eine schwere Zeit hinter sich. Jetzt berichten Medien allerdings, dass der Neustart geglückt sein soll und die Serie von Solarautos starten kann. Damit ist die Insolvenz der Betreibergesellschaft offenbar vorerst überstanden. Das Modell Lightyear 2 war erst wenige Wochen in Produktion, als im Januar 2023 die Mitteilung herauskam, dass die Herstellung eingestellt werden sollte.

Kurz darauf wurde die Insolvenz der Betreibergesellschaft bekannt gegeben. Schnell machten sich Befürchtungen breit, dass das niederländische Start-up vor dem Aus stehen könnte. Doch nun folgen gute Nachrichten und es kann aufgeatmet werden. Der Lightyear 2 soll ab 2025 in Serie gehen, wie Medien berichten.

Das erwartet die Kunden

Das Vorgängermodell Lightyear 0 hatte in seiner Kernausrichtung eine andere Zielgruppe. Der Lightyear 2 hingegen soll für den Massenmarkt konzipiert sein. Daher soll die Produktion der Solarautos in Serie baldmöglichst starten. Der Preise soll zur Markteinführung knappe 40.000 Euro betragen.

Das Fahrzeug verfügt über aufgebrachte Solareinheiten, mit denen der Wagen mittellange Fahrstrecken ohne Ladestopp zurücklegen kann. Laut Hersteller sollen durch die Sonnenzuladung Langstrecken mit bis zu 800 Kilometer mit nur einer Akkuladung möglich sein. Zudem gibt Lightyear an, dass das neueste Modell das E-Auto mit dem weltweit kleinsten CO₂-Fußabdruck sei.

Solarauto-Mitbewerber strauchelt

Sono Motors, ein direkter Mitbewerber von Lightyear aus dem Sektor der Solarautos, kämpft indessen mit einer Pleite. Bei dem Münchener Unternehmen soll die Finanzierung in jüngster Vergangenheit gescheitert sein. Jetzt befindet sich das Unternehmen in einem Schutzschirmverfahren.

Für den Lightyear 2 soll es hingegen schon Zehntausende Vorbestellungen geben. Das Auto spricht sowohl Flottenbetreiber als auch Privatpersonen an. Wie gut das Auto am Ende wirklich ankommt, wird die Zeit zeigen.