
Das vergangene Jahr erlebt Porsche als das größte Krisenjahr in seiner Geschichte. Die Umsätze brachen um fast 100 Prozent ein. Für das neue Jahr rechnet der Konzern mit weiteren Herausforderungen.
2025 stellt wohl das größte Krisenjahr von Porsche da. Mit einem Umsatzeinbruch von fast 100 Prozent schreibt das Unternehmen eine schwarze Null. Auch 2026 soll das Unternehmen vor große Aufgaben stellen.
„Eine Katastrophe für Porsche“: Ex-Chef sagte schwarze Tage für das Unternehmen vorher
Dass Porsche das Geschäftsjahr 2025 nicht mit einem großen Plus abschließen würde, zeichnete sich schon im Laufe des vergangenen Jahres ab. Immer wieder war die Rede vom Kippen des Verbrenner-Verbots. Als ob das nicht genug wäre, führt US-Präsident Donald Trump hohe Zölle auf Auto-Importe ein. Und auch der Markt in China ist nicht mehr das, was er einmal war. Die Konkurrenz in Fernost ist groß, der Absatz von Porsche-Modellen bei Weitem nicht so hoch wie erwartet. Oliver Blume, inzwischen Ex-Chef von Porsche, gab vor seinem Rückzug noch eine entscheidende Strategie mit auf den Weg, die den Konzern viel Geld kostete, aber laut Porsche absolut notwendig gewesen sei.
Größtes Krisenjahr für Porsche: „Für 2026 wird es spannend“
Porsche schickte erneut Verbrenner-Modelle ins Rennen und musste dafür wieder Anlagen auf- und umbauen. Denn der Elektromarkt hat sich nicht so entwickelt, wie man es als Autobauer gerne gesehen hätte. Alleine diese Maßnahme kostet das Unternehmen Milliarden. Für die höheren US-Zölle sowie die Abwicklung mit der Batterie-Tochter kosteten den Konzern jeweils weitere 700 Millionen Euro. Damit ging der operative Umsatz um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ein. Zum Vergleich: 2024 betrug dieser 3,6 Milliarden Euro.
Mit dem neuen Chef Michael Leiters und dem neuen Jahr soll es jetzt jedoch nicht einfach wieder rasant bergauf gehen. Man sei sich bewusst, dass auch 2026 spannend und herausfordernd wäre. Denn man gehe davon aus, dass die US-Zölle und die geopolitischen Spannungn noch erhalten bleiben werden. Auch der Wettkampf in Fernost werde weiterhin hart bleiben. Dennoch erwartet Porsche für 2026 wieder bessere Zahlen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Porsche AG)














