
Unter den Besitzern steigt der Frust, denn viele E-Auto-Fahrer zahlen für das Laden ihres Fahrzeugs deutlich mehr als erwartet. Dass man in die Kostenfalle getappt ist, merkt man erst, wenn es zu spät ist.
Immer mehr Beschwerden erreichen die Verbraucherzentralen und die sozialen Medien. Viele E-Auto-Fahrer lassen ihrem Frust freien Lauf, denn sie zahlen an der Ladesäule sehr viel mehr als erwartet. Experten erklären, worauf man achten sollte.
Ärger unter E-Auto-Fahrern steigt: Nicht immer und nicht jeder kann zu Hause laden
Gerade wer unplanmäßig das Fahrzeug laden muss, bekommt dies deutlich zu spüren. Auch wenn man auf die Ladesäulen auf den Raststätten an der Autobahn angewiesen ist, zahlt man ordentlich drauf. Ein zusätzliches Ärgernis ist, dass man als E-Auto-Fahrer erst die genauen Kosten kennt, wenn es schon zu spät ist, also wenn man das Fahtzeug bereits geladen hat. Hinzu kommen die zum Teil drastischen Preise für eine Kilowattstunde. Ein zusätzlicher Obulus wird an den sogenannten Schnellladesäulen fällig. Deshalb ist es laut Experten umso wichtiger, sich vorher zu informieren und die Preisfallen genau zu kennen.
E-Auto-Fahrer zahlen deutlich mehr: Darauf sollte man achten
Experten erklären, wieso die Preise für das Laden zum einen so unterschiedlich ausfallen und zum anderen für bestimmte E-Auto-Fahrer deutlich teurer sind als für andere. Ein Grund liegt darin, dass ein Monopol der örtlichen Betreiber vorliegt. Dadurch haben diese die Macht, über den Preis zu bestimmen. Dieser kann deshalb an einer Ladesäule höher ausfallen als an einer anderen. Während sich internationale Stellen darum bemühen, hierfür so schnell wie möglich eine Regelung einzuführen, nutzen die Anbieter diese Möglichkeit derzeit noch aus. Zudem herrschen undurchsichtige Tarifmodelle. Wer fremdlädt, zahlt bis zu 57 Prozent mehr als solche E-Auto-Fahrer, die bei einem Anbieter ein Abo abgeschlossen haben. Letzteres schützt jedoch nicht vor Abzocke und Wucherpreisen.
Da bisher noch eine gesetzliche Regelung fehlt, sollten E-Auto-Fahrer das Kleingedruckte lesen, wenn sie ein Abo bei einem großen Anbieter abschließen. Zum anderen sollte man seine Route so planen, dass man nicht unbedingt auf den teuren Raststätten an den Autobahnen tanken muss. Denn hier kann locker das Vierfache des heimischen Strompreises anfallen.
(Quellen: ADAC, Bundesnetzagentur, Verbraucherzentrale)














