
Einen echten Schock erlebte ein Kunde, der für seine Fahrt Hunderte Euro zahlt. Er kann das absolut nicht verstehen und fragt die Internet-Gemeinde um Rat.
Ein Kunde der Deutschen Bahn zahlt Hunderte von Euro für sein Ticket und ist entsetzt. Er teilt seine Erfahrungen sofort in Social Media und erntet hierfür gemischte Kommentare.
Kunde ist empört: „Muss man eben genau schauen“
Wer mit der Bahn fährt, kennt die Probleme bereits. Neben massiven Verspätungen und dem Verpassen von Anschlusszügen haben viele immer wieder ein Problem mit ihren Tickets. Es gibt zwar verschiedene Möglichkeiten, doch auf alle kann man oft nicht mehr zurückgreifen. Gerade an kleineren Bahnhöfen gibt es keinen Schalter mehr, an dem man das Ticket beim Bahn-Personal kaufen kann. Ist man sich also unsicher, hat man Pech gehabt. Zur Verfügung stehen die Ticket-Automaten. Wer keine Ahnung hat, hat auch hier ein massives Problem und ist auf die Mithilfe anderer Fahrgäste angewiesen, die sich auskennen. Eine weitere Möglichkeit ist die Bahn-App und auch die kann tückische Fallen bereithalten, wenn man nicht genau hinschaut. Ein Kunde musste für sein Ticket Hunderte Euro nachzahlen.
Social Media reagiert gemischt: „Haben es auch ausprobiert.“
Ein Kunde hatte über die BahnApp sein Ticket für die Hin- und die Rückfahrt gebucht und zwar zu einem Sparpreis von 29,90 Euro für die Fahrten im ICE. Bei der Kontrolle kam der Schaffnerin der Preis komisch vor und sie sah genau hin. Dabei kam heraus, dass der Kunde ein Kinderticket gebucht hatte. Die Kontrolleurin zeigte keinerlei Kulanz und ließ keine Erklärungen zu. Der Kunde musste den doppelten Preis zahlen, denn ein Kinderticket für einen Erwachsenen gilt als Schwarzfahrt. Insgesamt 360 Euro musste der Kunde zahlen.
Er beschwerte sich im Internet, denn laut App sei es nicht ersichtlich gewesen, dass er ein Kinderticket gekauft hatte. Zuletzt kaufte er ein Ticket für seine siebenjährige Nichte und dann erst einmal Monate lang nichts. Die App hatte zwar seinen Namen gespeichert, aber auch die Daten der letzten Buchung hinterlegt und damit das Alter des Kindes. Während die einen User der Bahn recht gaben mit dem Hinweis, dass man eben genau schauen müsse, was man kauft, und die Nutzung der App eben beim Nutzer selbst liege, probierten andere den Buchungsvorgang aus und kamen zu demselben Schluss wie der Bahn-Kunde: Die App ist unzureichend und unübersichtlich. Hier müsse man erheblich nachbessern.
(Quellen: Eigene Recherche der ka-insider Redakteure, Deutsche Bahn, dpa)














