
Eine ernüchternde Erkenntnis macht sich derzeit breit, denn einige deutsche Autobauer landen in einer Qualitätsstudie erneut weit hinten in der Liste. Dies ist umso bitterer, da diese Studie von großer Bedeutung ist.
Wieder einmal landen zwei deutsche Autobauer weit hinten auf der Liste. Diese Qualitätsstudie gilt als wichtig und wegweisend. Umso bitterer ist das Ergebnis für die Qualität made in Germany.
Zu teuer und technisch abgeschlagen: Deutsche Autobauer in der Krise
Es scheint schon längst keine Realität mehr zu sein, dass echte Qualitätsarbeit aus Deutschland kommt. Laut Experten haben sich viele Branchen zu sehr auf diesem Prädikat ausgeruht und in den letzten Jahren die notwendige Entwicklung einfach verschlafen. Dies bekommt Deutschland nun zu spüren, allem voran in der Autobranche. Die Modelle gelten nicht nur als viel zu teuer im Gegensatz zu anderen internationalen Herstellern, sondern technisch auch einfach nicht mehr auf dem neuesten Stand. Einige Autobauer haben bereits gehandelt. Dazu zählt beispielsweise Mercedes. Man will verstärkt mit China zusammenarbeiten und so die fortgeschrittene Technologie nutzen. Preislich sollen sich hieraus ebenfalls Vorteile für die Kunden ergeben. Man muss wieder Boden gewinnen, heißt es. Eine Studie wirft jedoch einige Autobauer aus Deutschland wieder zurück.
Deutsche Autobauer landen wieder hinten: Von Qualität nicht überzeugt
Bereits zum 40. Mal jährt sich die JD-Power-Qualitätsstudie. Sie gilt als eine der wichtigsten Indikatoren für die Autobranche. 78.514 Menschen nahmen an dieser Studie teil. Grundlage hierfür ist die Befragung nach 90 Tagen. Wie viele und welche Probleme es mit dem entsprechenden Modell eines bestimmten Herstellers gegeben hat. Bewertet wird nach zehn Kategorien.
Als Sieger gingen zwei deutsche Autobauer hervor: BMW und Porsche konnten vollkommen überzeugen. Weit hinten landeten dagegen Audi und Volkswagen. Auf dem viertletzten Platz von 30 landete Audi auf dem 26. Und auch für Volkswagen gleicht das Ergebnis dieser Studie einer echten Blamage. Der deutsche Autobauer landete auf Platz 28 und machte damit den vorletzten Platz. Ein kleines Trostpflaster: Audi verbesser sich von Platz 30 auf Platz 26.
(Quellen: JD Power, Porsche, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














