
Es scheint einfach unglaublich, passiert aber in einigen Monaten in einer großen Stadt. Die erste Metropole setzt nämlich ein komplettes Verbrenner-Verbot um. Und das allen Widerständen zum Trotz.
Nicht mehr lange und Millionen Bürger müssen sich dann danach richten: Die erste Metropole setzt ein komplettes Verbrenner-Verbot um. Trotz zahlreicher Kritik hält die Stadt an diesem Plan und der Umsetzung fest.
„Gesundheitsschädlich und krebserregend“: Studien zeigen Gefahr von Smog
Dass die Abgase von LKWs, PKWs, Mopeds und anderen Fahrzeugen der Umwelt schaden, haben inzwischen zahlreiche Studien bewiesen. Auch der Mensch trägt erheblichen Schaden vom Smog davon. So haben Studien gezeigt, dass Menschen, die in einer Großstadt leben, deutlich häufiger an Atemwegserkrankungen leiden als diejenigen, die auf dem Land wohnen und den Abgasen damit nicht jeden Tag ausgesetzt sind. Dies gilt nicht nur für die Großstädte in Deutschland, sondern auch für die meisten Metropolen der Welt. Je mehr Bewohner sich ein Fahrzeug leisten können, desto höher steigen die Smog-Werte. Auch die Industrie spielt dabei eine große Rolle. Studien haben ebenfalls gezeigt, dass uns der Smog auch schwer krank macht. Unter anderem lassen sich bestimmte Krebsarten wie Lungenkrebs mit ihm in Verbindung bringen.
Metropole setzt Verbrenner-Verbot um: „Zum Wohle der Menschheit“
Diesen Erkenntnissen folgend setzt eine Metropole nun ein komplettes Verbrenner-Verbot um. Ab dem 1. Juli sind nur noch E-Roller und E-Mopeds in Hanoi zugelassen. Mit diesem Vorgehen will man die Abgase deutlich senken. In der Innenstadt sind nur noch E-Fahrzeuge erlaubt. Eine Studie hat nämlich gezeigt, dass es in der Großstadt aufgrund von hoher Smog-Konzentration jedes Jahr zu 5.800 verfrühten Todesfällen kommt.
Die Kritik in der Bevölkerung ist trotzdem groß. Obwohl in Armut lebende Menschen zu 100 Prozent finanzielle Unterstützung beim Kauf eines E-Rollers oder E-Mopeds erhalten, beträgt diese bei der Mittelschicht nur noch ca. 200 Euro. Ein E-Roller kostet in Vietnam ca. 500 Euro. Das durchschnittliche Gehalt der Mittelschicht liegt bei ca. 350 Euro im Monat. Damit könnten sich laut den Einwohnern viele ein solches Fahrzeug gar nicht leisten. Zudem seien nicht genügend Ladestationen vorhanden. Auch die Sicherheit, zum Beispiel der Schutz vor Brand, sei noch nicht gewährleistet. Umstritten ist auch die Nachhaltigkeit der E-Fahrzeuge.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, VN Express, IQAir)














