
Ein weltweit agierendes Unternehmen hat jetzt eine Revolutiion angekündigt: Autonomes Fahren kommt nun auch bald nach Deutschland. Die ersten Schritte sind bereits absolviert. Bis Ende 2027 soll es dann endlich soweit sein.
So gibt es das hierzulande noch nicht: Autonomes Fahren soll nun bald nach Deutschland kommen. Das zuständige Unternehmen hat bereits begonnen, an den Zielen zu arbeiten und auch schon eine deutsche Großstadt auserkoren.
Gibt es so noch nicht: Verfahren scheitert an gesetzlichen Vorgaben
Ein vollständig fahrerloses, autonomes Fahren für die breite Öffentlichkeit im Alltag gibt es in Deutschland derzeit noch nicht. Zugelassen und im Handel verfügbar ist aktuell das sogenannte hochautomatisierte Fahren (Level 3), während echtes vollautomatisiertes Fahren (Level 4) bisher nur in Form von streng begrenzten Testprojekten und Shuttles existiert.
Während in amerikanischen Städten wie San Francisco oder Phoenix bereits Tausende komplett fahrerlose Robotaxis kommerziell Fahrgäste befördern, bremst in Deutschland das Prinzip der strengen Typengenehmigung. Jedes System muss vorab unter allen erdenklichen Realbedingungen lückenlos nachweisen, dass es sicherer agiert als ein menschlicher Fahrer. Im Sommer dieses Jahres wurden erstmals globale regulatorische Rahmenbedingungen verabschiedet, die den Weg für die Serienzulassung fahrerloser Fahrzeuge in Europa ebnen sollen.
Autonomes Fahren kommt nach Deutschland: Vorläufiges Ziel ist Ende 2027
Im August 2026 hat die Google-Schwesterfirma Waymo offiziell bekannt gegeben, ihren autonomen Fahrtendienst nach München zu bringen. In den kommenden Wochen starten die ersten Test- und Kartierungsfahrten. Ein regulärer, für die Öffentlichkeit zugänglicher Robotaxi-Dienst ohne Sicherheitsfahrer ist für Ende 2027 geplant. München wird damit die erste Stadt in der Europäischen Union mit diesem Service. Dies ist europaweit eine Premiere. Denn in London gibt es diese Revolution schon. Allerdings zählt Großbritannien nicht mehr zur EU. Damit Waymo bis Ende 2027 in München fahrerlose Robotaxis kommerziell betreiben darf, muss das Unternehmen ein komplexes, mehrstufiges deutsches Genehmigungsverfahren durchlaufen.
Das Kraftfahrt-Bundesamt fordert lückenlose Nachweise, dass das System in jeder Situation sicherer agiert als ein Mensch. Waymo nutzt hierfür zwar Daten aus den USA, muss diese aber durch die nun startenden Testfahrten in München mit realen deutschen Verkehrsdaten unterfüttern. Zudem muss das Unternehmen behördlich zertifizieren lassen, dass die Fahrzeuge absolut manipulations- und hackingsicher sind. Die Betriebsbereichsgenehmigung muss Waymo bei den bayerischen Landesbehörden sowie der Stadtverwaltung München beantragen, da in Deutschland nicht das Auto allein zugelassen wird, sondern immer das Fahrzeug in Kombination mit einem exakt definierten Fahrgebiet. Die größte Hürde dürfte allerdings das aktuelle Personenbeförderungsgesetz darstellen. Demnach müsste das Robotaxi leer zurückfahren, wenn es nicht sofort einen weitere Auftrag bekommt. Dies würde sich für Waymo nicht lohnen. Deshalb hofft das Unternehmen auf eine Änderung in den kommenden Monaten.
(Quellen: Waymo)














