Saharastaub in Deutschland – Das müssen Autofahrer beachten

Auf einem Parkplatz stehen zahlreiche Autos, die mit Saharastaub bedeckt sind. Die Fensterscheiben der PKWs sind stark verschmutzt, sodass man nicht nach innen blicken kann. Die Autos müssen von den Fahrern gereinigt werden. Alles andere stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
Symbolbild © imago/Shotshop

In den vergangenen Tagen hatte wohl kaum jemand etwas am Wetter auszusetzen. Doch ein Phänomen sorgt für Probleme der besonderen Art: Saharastaub zieht nach Deutschland. Besonders Autofahrer müssen vorsichtig sein.

Da erneut Saharastaub nach Deutschland gelangt, dürfte sich die Luftqualität wieder verschlechtern. Dieses Wetterphänomen bereitet Autofahrern immer wieder Probleme.

Saharastaub kommt nach Deutschland im März: Autofahrer mit Problemen

Vor allem Autofahrer im Südwesten Deutschlands sind davon betroffen, denn der Saharastaub erreichte diese Region bereits vergangenen Donnerstag. Der Staubzug setzte sich am Wochenende fort. Autofahrer müssen aufpassen, denn diese millimetergroßen Körnchen können zur echten Gefahr werden. Sie wehen regelmäßig bis nach Europa. Wenn die feinen Partikel auf Regen treffen, entsteht oft der sogenannte Blutregen, der beim Trocknen eine rötlich-braune, klebrige Schicht hinterlässt. Im März kann es immer wieder passieren, dass sich der Saharastaub wie eine gelbliche Glocke über Deutschland legt.

Bisher hat der Saharastaub jedoch noch keine echte Gefahr dargestellt. Ärgerlich ist es jedoch, wenn Autofahrer nach draußen kommen und ihre Autos vollkommen verschmutzt vorfinden. Im März kann es immer wieder passieren, dass sich der Saharastaub wie eine Glocke über Deutschland legt.

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Atemschutzmasken empfohlen: Empfindliche Menschen reagieren auf Saharastaub

Vor allem Asthmatiker und Pollenallergiker haben immer wieder Probleme, wenn die Luft staubig ist. Laut Experten gibt es eine Verbindung zwischen Allergenen und Staubpartikeln. Daher ist es in betroffenen Gebieten für sehr empfindliche Asthmatiker empfehlenswert, Sonnenbrillen und Atemschutzmasken zu tragen. Außerdem sollten Autofahrer etwas mehr Zeit einplanen, wenn sie am nächsten Morgen noch einmal in die Waschanlage fahren müssen.

Wenn das Auto stark verschmutzt ist, gehört es zur persönlichen Pflicht, auch die Fenster, die Blinker und die Lichter zu reinigen. Alles andere wäre ein Sicherheitsrisiko. Selbst mit dem Putzeimer nach draußen zu gehen, ist keine gute Idee, denn durch das Wischen könnten die Staubpartikel wiederum kleine Kratzer im Lack verursachen. Am sichersten ist eine professionelle Waschanlage.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Focus Online)