
Autofahrer aufgepasst: Wer Herausforderungen mit dem E-Auto oder einen Schaden am Verbrenner im Winter vermeiden will, sollte jetzt besonders achtsam sein. Der ADAC warnt vor folgenden typischen Problemen, die jeder Fahrer kennen sollte.
Im Winter steigt nicht nur die Rutschgefahr. Neben glatten Straßen kämpfen Fahrer ‒ ob mit dem Stromer oder Verbrenner ‒ vor allem mit diesen Problemen.
Schaden im Winter verhindern: Was Fahrer jetzt wissen sollten
Die gelben Helfer werden immer häufiger gerufen. Eigenen Angaben nach sind die ADAC-Einsätze im Jahr 2024 um etwa drei Prozent gestiegen. Die Bilanz für 2025 steht noch aus. Einige Probleme lassen sich jedoch schon vor dem Start des Fahrzeugs vorbeugen. Vor allem Fahrer eines E-Autos fühlen sich manchmal noch unsicher mit ihrem modernen Begleiter ‒ allen voran im Winter. Aber es gibt Möglichkeiten, ein typisches Problem, das viele fürchten, zumindest zum Teil clever zu vermeiden.
Ob E-Fahrzeug oder Verbrenner: Das gilt es zu beachten
Bereits in den ersten Minuten läuft es im Winter anders als im Sommer: E-Autos sind auf deutlich mehr Energie angewiesen. Laut ADAC kommt es demnach auch zu einem Leistungsverlust. Ein mechanischer „Schaden“ ist das nicht, doch vor allem für Neueinsteiger gewöhnungsbedürftig. Für die kalte Jahreszeit haben die ADAC-Experten einige besondere Empfehlungen für Fahrer mit E-Fahrzeugen. Um Reichweite zu sparen, hilft es demnach, den Stromer bereits vor dem Start während des Ladevorgangs aufzuwärmen. Auf diese Weise ist es möglich, Energie für das Wärmen aus dem Stromnetz zu beziehen. Zudem wird geraten, den Eco-Modus zu nutzen. Dieser hilft bei der effizienten Energiesteuerung.
Wer einen Verbrenner oder ein Hybridfahrzeug fährt, sollte im Winter ebenfalls aufpassen. Motor und Batterie leiden bei niedrigen Temperaturen generell unter höherem Verschleiß. Wer einen sanften Start hinlegt, schont den gesamten Antriebsstrang und spart somit Reparatur- und Werkstattkosten. Sowohl motorisierte Fahrzeuge als auch Stromer sollten bei Minustemperaturen außerdem möglichst selten für kurze Strecken mit längeren Standzeiten genutzt werden, um einem Effizienzverlust und Schäden vorzubeugen. Ob für den Einkauf oder den Arbeitsweg: Wer die Möglichkeit hat, nutzt demnach zur Abwechslung die öffentlichen Verkehrsmittel oder unternimmt häufiger einen Winterspaziergang.
(Quellen: Verbraucherschutz, ADAC)














