
Die Sprit-Krise schreitet weiter fort, und nicht nur hierzulande. In einem Land ist es inzwischen so weit, dass die Tankstellen nachts schließen sollen. Laut der Regierung komme man um eine solche Maßnahme nicht mehr herum.
Ein Land sieht keine andere Möglichkeit mehr, als die Tankstellen nachts zu schließen. Diese Maßnahme zeigt, welche drastischen Auswirkungen ein geopolitischer Konflikt haben kann und wie sehr sich die Menschen einschränken müssen.
Regel führt zu keiner Besserung: Autofahrer klagen über Rekordpreise
Seit dem 1. April gilt in Deutschland für die Tankstellen die 12-Uhr-Regel. Den Autofahrern wurde es einfach zu bunt, da die Tankstellen beliebig oft am Tag ihre Preise verändern konnten und so keine Planung mehr möglich war. Deshalb griff die Bundesregierung ein und verfügte, dass die Betreiber den Spritpreis nur noch einmal am Tag um 12 Uhr mittags erhöhen durften. Preissenkungen waren jedoch jederzeit möglich und so oft, wie es ein Betreiber wollte.
Doch sieht man sich die Preise für Sprit an, hat dies für die Verbraucher keine Verbesserung gebracht. Im Gegenteil: Die Spritpreise klettern weiter in bisher ungeahnte Höhen. Neue Rekordpreise werden erreicht und treiben die Autofahrer noch tiefer in die Verzweiflung.
Tankstellen schließen nachts: Dieses Land muss Reißleine ziehen
Dennoch gibt es bei all den Rekordpreisen hierzulande ein Land, das es noch schlimmer trifft. Dieses ist nämlich stärker betroffen, wenn es um eine Krise geht. Thailand importiert nämlich sehr viele fossile Brennstoffe und reagiert daher besonders empfindlich auf Spannungen bei den entsprechenden Importen. Deshalb fordert das Land seine Bürger schon jetzt auf, zu sparen. Sie sollen lieber von zu Hause aus arbeiten oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
Zusätzlich sollen die Tankstellen nachts schließen. Das bedeutet, dass man in der Zeit von 22 bis 5 Uhr morgens nirgendwo mehr tanken kann. Diese neue Regelung wird mit dem 20. April erwartet, nach dem Ende des traditionellen Songkran-Neujahrsfests. Man will dieses nicht gefährden. Zudem sollen alle Bürger zusätzlich sparen, damit Thailand den Verbrauch von fossilen Brennstoffen drastisch reduzieren kann. Ein solcher Engpass steht Deutschland nach Expertenmeinung zwar nicht bevor. Dennoch sollten wohl auch hier mehr Autofahrer vielleicht daran denken, den Wagen stehen zu lassen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Channel News Asia)














