
Das ist ein echter Spritpreis-Schock! Für Millionen von Autofahrern wird das Tanken jetzt schon wieder teurer. Die Menschen wissen nicht mehr, wie sie das alles bezahlen sollen.
Die Preise an den deutschen Tankstellen steigen derzeit rasant an. Für Millionen Autofahrer ist es ein echter Spritpreis-Schock. Und das hat gute Gründe.
Jetzt wird das Tanken immer teurer
Der Spritpreis-Schock beschäftigt derzeit Millionen Autofahrer in Deutschland. Die Ursache dafür liegt nicht nur in den saisonalen Schwankungen oder der anziehenden Nachfrage, sondern vor allem in den politischen Spannungen im Nahen Osten. Denn diese bringen den Weltölmarkt durcheinander und haben auch Auswirkungen auf die Spritpreise in Deutschland. Ein Liter Super E10 kostet zuletzt im bundesweiten Durchschnitt etwa 1,79 Euro. Diesel lag bei 1,76 Euro. Das ist so teuer wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. An einigen Tankstellen sind die Preise sogar noch höher und knacken teilweise die 2-Euro-Marke.
Als zentrale Ursache für den Spritpreis-Schock gilt eindeutig der Iran-Konflikt, der seit Ende Februar dieses Jahres die Energiemärkte beunruhigt. Nach den militärischen Aktionen zwischen den USA, Israel und dem Iran ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus massiv gestört. Diese gilt als einer der wichtigsten Transportwege für Öl weltweit.
Schock für viele Autofahrer und Verbraucher
Diese Störung und die damit verbundene Unsicherheit über die Versorgung lassen die Ölpreise nach oben schnellen. Tatsächlich werden im Durchschnitt 20 Prozent der Öltransporte durch die Straße von Hormus abgewickelt. Ist diese Route faktisch blockiert oder gefährdet, wird auch das Öl teurer.
Und der Spritpreis-Schock betrifft nicht nur Benzin und Diesel. Auch die Preise für Heizöl klettern derzeit nach oben. Das ist in der aktuellen Jahreszeit für viele Verbraucher belastend. Auch die internationale Lage erlebt derzeit einen Spritpreis-Schock, denn auch hier steigen die Preise für Öl stark an. Ein Ende der Preissteigerungen ist noch nicht in Sicht. Experten gehen davon aus, dass die Preise noch weiter steigen werden.
(Quellen: ADAC, Statistisches Bundesamt, dpa)














