Spritpreise explodieren: So sparen Autofahrer an der Zapfsäule

Eine Frau tankt gerade an einer Zapfsäule ihr Auto voll. Hinter und vor ihr befinden sich weitere Autos, genauso wie an den Zapfsäulen daneben. Im Hintergrund sieht man mehrere LKWs, die wohl ebenfalls vollgetankt werden sollen.
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

Die Spritpreise explodieren immer weiter in Deutschland. Viele können sich das nicht mehr leisten und suchen nach einem Weg, etwas zu sparen. Mit einigen Tipps kann das klappen.

Die Spritpreise explodieren derzeit in der gesamten Bundesrepublik. Das sorgt für Frust bei vielen Autofahrern. Doch mit einigen Tipps lässt es sich sparen.

Autofahrer schockiert über steigende Preise

Die Spritpreise explodieren und das Tanken wird zunehmend teurer. Derzeit kann ein voller Tank schnell deutlich über 80 oder sogar 100 Euro kosten – je nach Fahrzeug und Tankgröße. Viele Autofahrer fragen sich deshalb, wie sie trotz steigender Preise an der Zapfsäule Geld sparen können. Eine ganz einfache Möglichkeit bietet inzwischen das Smartphone. Immer mehr Autofahrer nutzen kostenlose Apps, um die Spritpreise verschiedener Tankstellen miteinander zu vergleichen. Anwendungen wie „ADAC Drive“, „Clever Tanken“ oder „Mehr Tanken“ zeigen in Echtzeit, welche Tankstellen in der Umgebung gerade besonders günstig sind. Die Daten für diese Preise stammen dabei aus einer offiziellen Quelle. Denn in Deutschland sind die Tankstellen in der Pflicht, aktuelle Preise an die sogenannte Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beim Bundeskartellamt zu melden. Dadurch können die Menschen beinahe in Echtzeit sehen, wo die Spritpreise explodieren und wo es noch günstig ist.

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Dabei können die Preise selbst innerhalb einer Stadt je nach Tankstelle deutlich variieren. Manchmal liegt der Unterschied bei mehreren Cent pro Liter, sodass sich ein Blick in die App lohnt. Neben dem Vergleich der Tankstellen spielt auch der Zeitpunkt, wann man tankt, eine große Rolle. Viele Autofahrer wissen nicht, dass sich Spritpreise im Laufe eines Tages verändern. Laut Auswertungen des ADAC sind die Preise am frühen Morgen oft besonders hoch. Vor allem zwischen 6 und 9 Uhr muss man tief in die Tasche greifen.

Experten geben Tipps und Tricks

Besonders günstig hingegen wird das Tanken häufig am Abend. Zwischen 19 und 22 Uhr erreichen die Spritpreise laut ADAC häufig ihren niedrigsten Punkt. So kann man – auch wenn die Spritpreise explodieren – einiges an Geld sparen.

Ein weiterer wichtiger Tipp betrifft die Wahl der Tankstelle. Autofahrer sollten nach Möglichkeit Autobahntankstellen vermeiden, denn dort sind die Preise oft deutlich höher als an Tankstellen in Städten oder Gewerbegebieten. Untersuchungen zeigen, dass Autobahntankstellen teilweise bis zu 40 Cent pro Liter teurer sind als Tankstellen abseits der Autobahn. Schon ein kurzer Umweg kann daher mehrere Euro Ersparnis bringen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, SWR, Autobahn GmbH)