Spritpreise sind auf Rekordhoch – Zoll fängt nun Tank-Touristen ab

Eine Frau tankt gerade an einer Zapfsäule ihr Auto voll. Hinter und vor ihr befinden sich weitere Autos, genauso wie an den Zapfsäulen daneben. Im Hintergrund sieht man mehrere LKWs, die wohl ebenfalls vollgetankt werden sollen.
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

Während die Spritpreise hierzulande auf einem Rekordhoch sind, haben sich die Autofahrer etwas einfallen lassen. Doch dies lässt der Zoll nicht durchgehen, er fängt die Tank-Touristen nun ab.

Aufgrund der hohen Spritpreise in Deutschland fahren immer mehr Deutsche zum Tanken ins Ausland. Doch damit haben sie die Rechnung ohne den Zoll gemacht, der die Tank-Touristen nun systematisch abfängt.

Spritpreise in Deutschland auf Rekordhoch: Zwei-Euro-Marke bereits überschritten

Die Krise im Iran ist in vollem Gange und hatte in Deutschland zur Folge, was viele schon wie damals beim Ukraine-Krieg befürchtet hatten. Die Spritpreise stiegen drastisch an und überschritten die Zwei-Euro-Marke für einen Liter Benzin oder Diesel. Der Diesel, der sonst günstiger als Benzin ist, liegt indessen pro Liter über dem Benzinpreis.

Wer nicht auf das Auto angewiesen ist, lässt es stehen und sucht alternative Fortbewegungsmöglichkeiten. Andere nehmen die Spritpreise zähneknirschend hin, weil sie tanken müssen. Wer nicht die Möglichkeit hat, fährt zum Tanken in die Nachbarländer, denn hier ist der Sprit deutlich günstiger.

Zoll fängt Tank-Touristen ab: Deutsche Bürger sind empört

Wer an der Grenze wohnt, nutzt die Gelegenheit und fährt zum Tanken nach Polen, Tschechien, Luxemburg oder Belgien. Hier liegen die Spritpreise bis zu sechzig Cent pro Liter unter denen an deutschen Tankstellen. Während sich die Tankstellen-Betreiber darauf berufen, dass sie die Preise nicht selbst gestalten und die Autofahrer verärgert das Ausland aufsuchen, tritt nun der Zoll auf den Plan, der die Tank-Touristen systematisch abfängt.

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Denn wer im Ausland tankt und zurück nach Deutschland kommt, muss sich an bestimmte Vorgaben halten. Zum einen darf man den Sprit nur im Tank oder in dafür ausgelegten Reservebehältern mitführen. Eine Literzahl von 20 Litern gilt dabei als unproblematisch, wenn man den Sprit an den Tankstellen erworben hat und er damit schon versteuert wurde. Für alle anderen gilt: Haben sie erhöhte Mengen nicht aufgeführt, müssen sie Strafe zahlen. Die Menschen in den sozialen Medien regen sich über dieses Vorgehen auf. So spötteln sie, dass bei illegaler Einwanderung die Grenzkontrollen nicht funktionieren würden. Aber wehe, jemand könnte etwas zu verzollen haben, was er nicht angegeben hat.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, ADAC)