
Autofahrer kommen aus der Verzweiflung gar nicht mehr heraus. Denn auch die Iran-Krise treibt nun den Ölpreis in Deutschland mächtig nach oben. Dies merkt man besonders an der Zapfsäule.
Seit einigen Wochen erscheint es wie ein Fluch, ein Auto zu besitzen. Denn seit Neuestem treibt nun die Iran-Krise den Ölpreis in Deutschland kräftig nach oben. Damit wird Tanken zu einem echten Luxusgut.
Preise zum 1. Januar steigen: „Schock an der Zapfsäule“
Inzwischen häufen sich die Schlagzeilen rund um die Erhöhung des Spritpreises. Wer besonders gerne mit einer Headline die Leser schockieren und anlocken will, schreibt sogar von einer Erhöhung von 20 Prozent. Und die Autofahrer fühlen sich derweil immer verzweifelter, weil sie gar nicht mehr wissen, wie sie ihre Spritausgaben überhaupt noch stemmen sollen.
Dabei hatte sich eine Verteuerung bereits angekündigt: Seit dem 1. Januar stieg der CO2-Preis pro Tonne an und verteuerte damit auch die Preise fürs Tanken. Zuvor sorgte auch der Russland-Ukraine-Konflikt für ordentlich Zündstoff an den deutschen Tankstellen. Deutschland musste sicherstellen, dass Öl und Gas ausreichen, um die Bevölkerung zu versorgen. Dabei griff man auf Alternativen zurück, die auch deutlich tiefer in die Haushaltskasse greifen. Nun schwelt jedoch ein neuer Konflikt.
Iran-Krise treibt Ölpreis: Weiterer Anstieg lässt Millionen Autofahrer verzweifeln
Erneut kommt es nun im Nahen Osten zu einem Konflikt, der wieder deutlichen Einfluss auf den Ölpreis nimmt. Der Iran gilt als einer der Haupt-Öllieferanten. Zudem verläuft dort die Straße von Hormus, ein Hauptweg, über den Öl und andere Waren in die Welt gelangen. Zudem reagieren die Ölpreise schon bei Vermutungen und Bedrohungen mit extremen Schwankungen.
Auch wenn man als Autofahrer verzweifeln mag, raten Experten zur Besonnenheit. Da auch der Wettbewerb unter den Tankstellen ein Preistreiber ist, sollte man die unterschiedlichen Tank-Apps nutzen, um den günstigsten Preis für den benötigten Kraftstoff zu finden. Das Tanken zu bestimmten Uhrzeiten entlastet zusätzlich das Portemonnaie. Wer auf der Autobahn nicht Vollgas gibt, kann ebenfalls eine Menge sparen, so die Fachleute. Wer also achtsam ist und bestimmte Ratschläge befolgt, kann sich beim Tanken entspannt zurücklehnen. Das Tanken zu Spottpreisen dagegen scheint jedoch erst einmal vorbei zu sein.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














