Stichtag: Ab November gilt neue Pflicht für Millionen Autofahrer

Ein langer Stau auf der Autobahn. Die Autos kommen kaum voran, weil das Verkehrsaufkommen riesig ist, eine Autobahn gesperrt ist und es eine Umleitung gibt. Die Luft ist nebelig, der Verkehr zähfließend.
Symbolbild © imago/Frank Sorge

Der November bringt nicht nur herbstliches Wetter und viele dunkle Stunden mit sich, sondern auch eine neue Pflicht für Millionen Autofahrer. Das kann im schlimmsten Fall extrem teuer werden.

Während die Tage kürzer werden, birgt das Autofahren immer mehr Risiken. Die Straßen sind oft glatt, man sieht schlecht und unerwartete Gefahren wie plötzlicher Frost tauchen auf. Um dem vorzubeugen, haben sich unzählige Autofahrer ab November an folgende Pflicht zu halten.

„Von Oktober bis Ostern“: Diese Pflicht gilt für Autofahrer

Für Fahrzeugführer bedeutet die kalte Jahreszeit vor allem eins: Winterreifen montieren! In Deutschland haben wir zwar den Merkspruch „von Oktober bis Ostern“, dennoch existieren keine festen Fristen für den Wechsel auf Winterreifen. Einer Vorschrift müssen wir uns aber alle bewusst sein: Wer bei winterlichen Bedingungen wie Schnee, Matsch oder Bodenfrost noch mit Sommerreifen unterwegs ist, begeht einen Verstoß. Dies kann mindestens einen Punkt in Flensburg und ein Bußgeld ab 60 Euro nach sich ziehen – ein Risiko, das niemand eingehen sollte. Doch trotz dieser deutschen „situativen Winterreifenpflicht“ gilt für etliche Autofahrer ab dem 1. November eine weitere Pflicht.

Lesen Sie auch
Neuer VW für unter 20.000 Euro: Käufer sparen jetzt richtig viel

In unserem Nachbarland kann der Verstoß noch sehr viel teurer werden

Auch in Österreich wird striktes Handeln gefordert. Doch die Details unterscheiden sich hier ein wenig von denen hierzulande. In unserem Nachbarland besteht die Winterreifenpflicht nämlich jedes Jahr vom 1. November bis zum 15. April. Außerdem müssen die Reifen ein viel tieferes Profil aufweisen. Ganze 5 Millimeter sind hier vorgeschrieben, während es in Deutschland gerade einmal 1,6 Millimeter sind. Allerdings empfiehlt der ADAC auch hierzulande mindestens 4 Millimeter.

Auffällig sind auch die Strafen in unserem Nachbarland. Sollten sich die Autofahrer ab November nicht an die situative Pflicht halten, könnten sie zwar mit einem Bußgeld von 35 Euro noch ganz glimpflich davonkommen. Im Falle eines Unfalls steigen die Kosten jedoch auf bis zu 5.000 Euro an. In Österreich lohnt es sich also wirklich nicht, bei winterlichen Verhältnissen mit den falschen Reifen zu fahren. Übrigens: Ab Herbst sollte man außerdem stets diese Gegenstände mit sich im Auto führen.