Tank-Rabatt kommt am 1 Juni: An den Tankstellen wird es dramatisch

Preisschild an Tankstelle
Symbolbild © istockphoto/In Stock

Karlsruhe Insider: Entlastungspaket 2022.

Die Ampel-Koalition plant zum 1. Juni einen besonderen Tank-Rabatt. Zudem plant die EU ein Öl-Embargo gegen Russland. Die Tankstellen bereiten sich auf einen kuriosen Monat vor.

Seit bekannt ist, dass die EU ein Öl-Embargo gegen Russland plant, haben die Mineralölkonzerne schon wieder ihre Preise erhöht. Binnen einer Woche muss man für den Liter Super E19 statt 1,968 Euro mittlerweile 2,002 Euro zahlen.

Die Verbraucher fragen sich schon, wie sich die Lage an den Tankstellen ändern wird. Der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck erwartet durch ein Embargo hohe Preissprünge.

Grund ist dabei, dass das bisher russische Öl durch anderes kostspieligeres Öl ersetzt werden muss. Zudem bedeuten längere Lieferwege auch gleich höheren Aufwand und höhere Kosten.

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Er erwartet auch ohne die russischen Lieferungen keine Ölkrise. Der Anteil an russischem Öl ist binnen weniger Wochen von 35 Prozent auf 12 Prozent gesunken.

Der 1. Juni könnte richtig dramatisch werden. Dann startet der Tank-Rabatt der Bundesregierung, aber nur für drei Monate. Zudem werden die Autofahrer Ende Mai kaum noch ihre Autos volltanken, wenn am 1. Juni der Literpreis um rund 36 Cent sinkt.

Das könnte für kleinere Tankstellen dramatisch werden, da diese kleinen Tankstellen keine großen Tanks haben, um sich genügend Sprit liefern zu lassen. Zudem könnte aber das Öl-Embargo die Preise wieder enorm ansteigen lassen.