
Sie sind innovativ, nachhaltig und richtig teuer, wenn es um die Reparatur von Schäden geht. Immer mehr E-Autos müssen in Werkstätten auf Vordermann gebracht werden, damit sie wieder am Straßenverkehr teilnehmen können. Ein spezieller Schaden fällt dabei offenbar besonders häufig auf.
Die technisch modernen Fahrzeuge haben ihre Tücken: Viele E-Autos landen regelmäßig in der Werkstatt. Vor allem ein Problem ärgert zahlreiche Besitzer.
Immer mehr E-Autos in Werkstätten ‒ dieser Schaden ist besonders teuer
Es sind nicht nur Reichweitenprobleme, die treue Verbrenner-Fans davon abhalten, in einen Stromer zu investieren. Auch die Ungewissheit in Sachen Reparaturkosten macht wohl so einigen zu schaffen. Dass moderne E-Fahrzeuge trotz ihrer Fortschrittlichkeit Pannen erleiden können, ist zwar nicht neu. Dennoch sorgen bestimmte Schlagzeilen immer wieder für Aufsehen und schrecken potenzielle Käufer ab. Die Zahl der E-Auto-Pannen, die dem ADAC gemeldet wurden, ist im Jahr 2024 im Vorjahresvergleich um über 40 Prozent gestiegen.
Ob Probleme mit der Bremse oder mit der Batterie ‒ erfahrene E-Auto-Besitzer kennen die typischen Herausforderungen, die häufig direkt in die Werkstatt führen. Für ein spezielles Problem ist ein Tier verantwortlich, das den Stromer gern als warmen Unterschlupf wählt und dabei oftmals große Schäden verursacht. Während sich die tierischen Untermieter hier himmlisch wohlfühlen, platzt Besitzern regelmäßig der Kragen.
Es passiert jedes Jahr: Ein Tier ist verantwortlich für Millionenschäden
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weiß, dass die Tiere sehr aktiv sind: Jedes Jahr werden rund 200.000 Schadensfälle gemeldet. 2023 haben die kleinen Plagegeister fast 130 Millionen Euro gekostet. Insgesamt fallen die Reparaturpreise in Werkstätten ‒ je nach Grad des Schadens ‒ hoch aus. Wie Betreiber berichten, sind bis zu 3.500 Euro wohl keine Seltenheit. Der Einbau eines komplett neuen Kabels ist aufwendig und kostenintensiv.
Vor einem Schaden ist ohnehin kein Fahrzeug automatisch sicher. Wer Marderschäden verhindern will, kann allerdings einiges zur Vorbeugung tun. Spezielle Abdeckungen für den Bereich des Motors helfen, aber auch Elektroschockplatten können eine Lösung sein, um Marder fernzuhalten. Wer einen Schaden entdeckt und Unsicherheit verspürt, sollte im Zweifel immer die Werkstatt des Vertrauens kontaktieren.
(Quellen: ADAC, dpa)














