
Immer mehr Menschen der Bundesrepublik investieren in umweltfreundliche Alternativen. Elektroautos und Hybride erleben derzeit einen neuen Aufschwung. Unterdessen verzeichnet der Automarkt bei Verbrennern einen leichten Rückgang.
Zu Beginn dieses Jahres erreichte die Anzahl der neu zugelassenen Fahrzeuge ein neues Tief. Inzwischen hat sich die Marktlage erholt. Ein erstes Fazit zeigt: Elektroautos sind wieder auf dem Vormarsch.
Elektroautos verdrängen Verbrenner allmählich
Nachdem der Automobilmarkt im Januar 2026 einen kleinen Zusammenbruch erlitten hat, stabilisiert sich die Lage derzeit. Laut den aktuellsten Zahlen vom Kraftfahrt-Bundesamt gab es im Februar 211.262 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 3,8 Prozent mehr als noch im Februar 2025 und im Vergleich zu Januar ein Plus von 1,4 Prozent. Auffällig dabei ist auch, dass E-Autos und hybride Antriebe die Nase deutlich vorn haben. Satte 84.838 Hybridfahrzeuge – darunter 24.328 Plug-in-Hybride – wurden in Deutschland neu zugelassen. Mit nur 48.404 Neuzulassungen gab es bei den Benzinern einen Rückgang von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Dieselfahrzeuge weisen ebenfalls ein Minus von 2,4 Prozent auf. Diese Entwicklung kann mehrere Hintergründe haben.
Neue Anreize für ein Elektroauto
Dass der Neuwagen-Markt sich erholt und dabei vordergründig die elektronischen Antriebe vorn mitmischen, könnte etwas mit den Kosten zu tun haben. Bei den aktuellen Spritpreisen ziehen die Verbrennungsmotoren preislich den Kürzeren. Erst im vergangenen Sommer hat ein Portal für Leasing-Fahrzeuge mit einer Studie interessante Zahlen zutage gefördert. Die Deutschen sind durchschnittlich 54 Jahre ihres Lebens Autofahrer. In dieser Zeit belaufen sich die Gesamtkosten auf etwa 496.400 Euro. Allein rund 85.600 Euro schlagen dabei für den Kraftstoff zu Buche.
Hinzu kommt das neue E-Auto-Förderprogramm der Bundesregierung, das zu Beginn dieses Jahres in Kraft trat. Wer sein Elektroauto ab dem 1. Januar 2026 neu zulässt, kann je nach Fahrzeug und Familiengröße Fördermittel zwischen 1.500 und 6.000 Euro beantragen. Die Förderung greift zudem sowohl bei Kauf- als auch bei Leasing‑Fahrzeugen und umfasst zudem bestimmte Plug-in-Hybride. Da die Kosten für die Haltung eines Stromers in den vergangenen Jahren gesunken sind, wächst auch der Gebrauchtwagenmarkt. Obendrein gibt es ein neues Gesetz, durch das E-Autos nicht mehr als Autos, sondern als fahrende Stromspeicher zählen. Damit können Besitzer sogar Geld verdienen, indem sie überschüssigen Strom wieder ins Netz einspeisen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Marktdaten EU)














