
Das vergangene Wochenende brachte Wintersturm „Elli“ vieles durcheinander. Es gab viele Verspätungen und Zugausfälle, wodurch die Fahrgäste oft lange unterwegs waren. Der Verkehrsminister klagt nun das Verhalten der Deutschen Bahn an.
Das Winterchaos vom vergangenen Wochenende hat zu vielen Verspätungen und Zugausfällen geführt. Der Verkehrsminister mahnt diese Zustände indessen an und fordert die Deutsche Bahn zur Nachbesserung auf.
Winterchaos trifft auf Züge: Deutsche Bahn zeigt Kulanz bei den Kunden
Dass das vergangene Wochenende auch die Deutsche Bahn massiv auf die Probe stellen würde, hat diese bereits frühzeitig erkannt und schon Maßnahmen ergriffen, um dem Chaos Herr zu werden. So war schon früh auf der Webseite des Unternehmens zu lesen, dass diejenigen Fahrgäste, die ihre Fahrkarten bis zum 7. Januar für eine Reise zwischen dem 8. und dem 11. Januar gebucht hatten, entweder ihr Geld zurückbekommen oder aber die Zugbindung aufgehoben ist. Zudem bat die Bahn die Gäste, wenn möglich, die Reise zu verschieben und auf das darauffolgende Wochenende zu verlegen. So mancher konnte die Reise jedoch nicht aufschieben und musste deshalb stundenlang ausharren.
Zu viele Verspätungen und Zugausfälle: Verkehrsminister fordert Nachbearbeitung
So schnell wie das Schneechaos dann auf den Schienen seine Spuren hinterließ, konnten die Mitarbeiter gar nicht handeln. Sie mussten haufenweise Schnee räumen und konnten doch nicht jede Schiene schnell genug vom Eis befreien. Die Verwehungen machten diese Aufgabe zu einer echten Herausforderung. Zahlreiche Züge fielen aus, Hauptverbindungen, zum Beispiel von Hannover nach Berlin, entfielen komplett.
Verkehrsminister Patrick Schnieder fand jedoch deutliche Worte, denn bei den Abläufen der Deutschen Bahn gäbe es enormes Verbesserungspotenzial. Zwar habe eine extreme Wettersituation geherrscht, und deshalb dankte er den vielen Mitarbeitern auch für ihren unermüdlichen Einsatz. Doch die Anzahl der Ausfälle und Verspätungen sei einfach zu hoch gewesen. Man hätte vieles besser machen und so für mehr Normalität sorgen können. Diejenigen, die auch bei diesem Wetter insbesondere berufsbedingt unterwegs sein mussten, hätten lange ausharren müssen und seien den ganzen Tag unterwegs gewesen. Das könne man auch bei einer so herausfordernden Wettersituation nicht hinnehmen. Er sei jedoch optimistisch, dass die Deutsche Bahn hier nacharbeiten werde, um in Zukunft ein solches Chaos besser handhaben zu können.
(Quellen: Deutsche Bahn, Bundesverkehrsministerium)














