
Autofahren ist längst nicht mehr so sicher, wie einst. Zumindest, wenn man sich einige Statistiken des Automobil-Clubs anschaut. Denn der ADAC warnt gerade vor bestimmten gefährlichen Autos und tatsächlich sind es wohl vor allem Verbrenner.
Jedes Jahr gibt es in Deutschland zahlreiche Unfälle und Pannen. Dabei warnt der ADAC den neusten Zahlen nach vor allem vor bestimmten Autos, und tatsächlich auch vorm Verbrenner.
Kalte Morgen, volle Straßen – und plötzlich geht nichts mehr
Der Alltag vieler Autofahrer beginnt mit einem schnellen Blick auf die Uhr und dem Griff zum Autoschlüssel. Doch immer häufiger endet die Routine auf dem Standstreifen. 2024 rückte der ADAC über 3,6 Millionen Mal aus – ein trauriger Rekordwert, der die Realität auf Deutschlands Straßen spürbar macht. Besonders im Winter streikten viele Fahrzeuge wegen schwacher Batterien. Fast jede zweite Panne hatte damit zu tun. In Zeiten wachsender E-Mobilität rückt eine entscheidende Frage in den Vordergrund: Halten Elektroautos wirklich länger durch? Die aktuelle Pannenstatistik liefert darauf eine klare Tendenz. Fahrzeuge mit Elektromotor blieben fast dreimal seltener liegen als klassische Verbrenner. Hauptgrund dafür: Weniger bewegliche Teile bedeuten weniger Verschleiß – und das macht sich im Alltag bemerkbar.
Doch auch moderne Technik ist nicht unfehlbar. E-Autos kämpfen beispielsweise mit der 12-Volt-Batterie, die trotz Hochvolt-System bei vielen Herstellern Schwächen zeigt. Dennoch liegen ihre Pannenraten deutlich unter denen von Benzinern und Dieseln. Neben der Batterie sorgen vor allem Motorsteuerung, Elektronik und Schließsysteme für Ärger – bei allen Antriebsarten. Besonders betroffen: Fahrer, die Wartung und Sichtkontrollen vernachlässigen. Kleine Maßnahmen – wie das regelmäßige Prüfen des Reifendrucks oder das Mitführen eines Ersatzschlüssels – können jedoch viel Ärger ersparen. Denn wer vorbereitet ist, bleibt seltener liegen.
ADAC warnt vor Verbrenner-Autos: Zwei Modelle enttäuschen so richtig
Die Pannenstatistik 2025 liefert aber auch deutliche Warnsignale für zwei beliebte Modelle: Der Toyota C-HR und der Ford Kuga zeigen besonders hohe Ausfallquoten. Ihre Pannenkennziffern liegen mit 22,0 bzw. 25,4 weit über dem Durchschnitt – vor allem Probleme mit Steuerung und Elektronik machen den Fahrern zu schaffen. Dagegen glänzen einige Modelle mit beeindruckender Zuverlässigkeit. Der BMW i3, der Mini und auch der BMW X1 erreichen Bestwerte mit teils unter einer Panne pro 1.000 Fahrzeuge. Solche Zahlen geben nicht nur Sicherheit, sie senken auch indirekt die Kosten – durch weniger Werkstattbesuche und längere Standzeiten.
Interessant: Immer mehr Hersteller entwickeln inzwischen spezielle Diagnosefunktionen, die kritische Komponenten frühzeitig melden. Käufer sollten darauf achten – denn smarte Technik kann helfen, Ausfällen zuvorzukommen. Wer beim Autokauf nur auf Design oder Preis achtet, riskiert im Alltag teure Ausfälle und unliebsame Überraschungen. Besonders bei Verbrennern lohnt sich ein genauer Blick in die ADAC-Pannenstatistik – denn einige Modelle sind echte Risikofaktoren auf vier Rädern.














