
Erst kürzlich erfolgte die Ankündigung, doch nun bricht VW wohl sein Preisversprechen, denn der Autobauer kann kein günstiges E-Auto zur Verfügung stellen. Die Verbraucher sind enttäuscht.
Wer sich gefreut hat und schon eine Vorbestellung tätigen wollte, wird jetzt bitter enttäuscht. Der Autobauer kann, trotz vorheriger Ankündigung, kein günstiges E-Auto anbieten. VW gab bereits den Grund an.
Große Ankündigung und freudige Verbraucher: VW muss enttäuschen
Mitte Dezember hatte VW angekündigt, im kommenden Jahr ein günstiges E-Auto zur Verfügung stellen zu können. Das Basismodell sollte gerade einmal 25.000 Euro kosten und rief damit Menschen auf den Plan, die sonst vor teureren Preisen bei E-Modellen zurückgeschreckt sind. Umso mehr Hoffnung gab es für den ID.Polo. Schon als Verbrenner erfreute sich das Fahrzeug großer Beliebtheit und sollte aufgrund des hohen Stellenwertes bei den Kunden auch als E-Modell verfügbar sein. Denn eine Umrüstung wegen der neuen EU-Grenzwerte lohnt sich für das Unternehmen nicht mehr. Doch nun muss VW die Menschen enttäuschen.
Kein günstiges E-Auto verfügbar: VW muss Pläne canceln
Doch jetzt muss VW die Verbraucher enttäuschen und zurückrudern. Bis zum Spätsommer nächsten Jahres wird ausgerechnet die günstige Variante von 25.000 Euro für die Menschen nicht zur Verfügung stehen. Die Kunden zeigen sich enttäuscht. Sie hatten mit gerade diesem Modell gerechnet. Nun stehen nur Modelle mit anderen Akkus zur Verfügung, die jedoch preislich bei 30.000 Euro anfangen.
Den Grund für die geplatzten Pläne teilt der Autobauer gleich mit. Die Lieferung für die Batterien für das 25.000-Euro-Modell käme mit großer Verspätung an. Der Konzern rechnet mit monatelangen Wartezeiten. VW könne die Enttäuschung der Verbraucher verstehen, heißt es. Doch es sei allgemein üblich, mit einem gestaffelten Preismodell in den Markt zu starten. Zudem werde der Großteil der Nachfrage über die teureren Modelle abgehandelt. Damit steht auch die Strategie fest, die viele Autohändler nutzen. Man preist ein niedriges Modell an und startet dann mit teureren Varianten in den Markt. Wer also tatsächlich ein günstiges E-Auto haben möchte, muss sich noch gedulden.
(Quellen: Volkswagen, ADAC, dpa)














