Wandel: Immer mehr deutsche Betriebe setzen auf Elektro-Lkws

Auf einer zweispurigen Autobahn fahren in einer Richtung mehrere LKWs mit einigem Abstand zueinander hintereinander her. Ansonsten wird die Autobahn von keinem anderen Fahrzeug befahren. In der anderen Richtung der Autobahn fährt nicht ein Fahrzeug. Beide Fahrbahnen sind komplett leer.
Symbolbild © istockphoto/IvanSpasic

Ein großer Schritt in Richtung E-Mobilität ist nun getan, denn immer mehr deutsche Betriebe setzen auf Elektro-Lkws. Entgegen der allgemeinen Meinung geraten die Unternehmen geradezu ins Schwärmen.

Immer mehr deutsche Betriebe setzen auf Elektro-Lkws und zeigen damit: Es geht auch betrieblich ohne fossile Brennstoffe und der Umwelt zuliebe ohne CO2.

„Ein Schritt in die richtige Richtung“: Unternehmen steigen auf E-Mobilität um

Verbrenner setzen, zeigen immer mehr Unternehmen hierzulande, dass es auch anders geht. Gerade in Betrieben geht es um viel Geld. Wenn ein Fahrzeug ausfällt oder ein Fahrer nicht rechtzeitig mit der Lieferung ankommt, weil es Probleme gab, kann dies ein Unternehmen sehr viel Geld kosten. Doch die Verantwortlichen vertrauen der Technik so sehr, dass immer mehr Betriebe nun tatsächlich auf Elektro-Lkws setzen. Für sie liegen die Vorteile auf der Hand, und sie wollen die neuen Fahrzeuge nicht mehr missen. Auch die Fahrer schwärmen von den E-Lkws.

Betriebe setzen auf Elektro-Lkws: „Wollen es gar nicht mehr anders haben“

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Nachdem große Unternehmen wie BMW, Amazon, Harry Brot und die Augustiner Brauerei schon länger auf E-Fahrzeuge in der Logistik setzen, zieht nun ein weiterer Betrieb nach. Der Holzhändler Behrens hat sich ebenfalls sechs E-Lkws angeschafft und nutzt diese zum Transport der Waren. Speziell handelt es sich dabei um den eTGX des Herstellers MAN, der eine durchschnittliche Reichweite von ca. 500 Kilometern hat. Da die meisten Touren zwischen 300 und 350 Kilometern lang sind, werden die Fahrzeuge über Nacht geladen. Wird eine Tour von 650 Kilometern fällig, können die Fahrer die Lkws an eigens von Behrens installierten Ladestationen aufladen.

Sowohl der Holzhändler als auch die Fahrer sind begeistert. Es habe noch nie Schwierigkeiten mit den E-Lastkraftwagen gegeben. Das Aufladen klappe reibungslos. Zudem finden die Fahrer es angenehm still in der Fahrerkabine. Auch die schädlichen Abgase entfallen auf den Touren. Nach insgesamt 30.000 gefahrenen Kilometern steht auch das Fazit: Die E-Lkws bleiben.

(Quellen: Eigene Recherche der ka-insider-Redakteure)