Wartezeiten für E-Autos – so lange warten Kunden wirklich

Neuer EQS Mercedes
Foto: Mercedes-Benz

Durch die Engpässe in der Automobilbranche und durch die Chipkrise haben sich die Wartezeiten auf Neuwägen verlängert. Auf E-Autos warten Kunden sogar noch länger.

Aufgrund von Chipmangel und dem Krieg in der Ukraine haben sich die Wartezeiten deutlich erhöht für Neuwägen. Für einen Porsche Taycan warten Kunden ein halbes Jahr.

Monatelang auf ein Auto warten

Schon vor dem Ukraine-Krieg gab es lange Wartezeiten auf Neuwagen. Doch die Auslieferungen haben sich erneut verzögert. Jetzt müssen Kunden bei Mercedes, Porsche und Co. noch länger auf ihren bestellten Wagen warten.

Die Chipkrise hält weiterhin an, auch kommen dazu noch weitere Lieferengpässe und unterbrochene Lieferketten dazu. Somit dauert die Auslieferung von bestellten Fahrzeugen noch einmal deutlich länger. Bei Mercedes kommt es aktuell sogar zu einem Bestelltstopp.

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Chaos in der Fahrzeugherstellung

Aufgrund starker Nachfrage, die durch die Einschränkungen nicht mehr bewältigt werden können, gibt es bei der E-Klasse einen Bestellstopp bis 2023. Erst dann können Kunden wieder das Fahrzeug bei Mercedes bestellen. Andere Modelle von Mercedes, wie beispielsweise EQB, haben nur 4 Monate Wartezeit.

Auf den EQA von Mercedes wartet man dann allerdings mindestens schon 10 Monate. Wer einen Smart EQ Fortwo haben will, der braucht Geduld, denn dieser hat eine Lieferzeit von 12 Monaten. Bei Porsche sieht es nicht anders aus. Auf einen Taycan müssen Kunden sechs Monate warten.

Bestimmte Modelle nur auf Extra-Bestellung

Bei Tesla dauern die Fahrzeuge ebenfalls sehr lange, bis sie ausgeliefert werden können. So wartet man auf ein Model 3 und Model Y im Durchschnitt mindestens sechs Monate, bis zu neun Monte sind aber durchaus üblich.

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Das Tesla Model S und das Tesla Model X gibt es nur auf ausdrückliche Vorbestellung. Schnell lässt sich erkennen, dass die Wartezeiten stark vom entsprechenden Model abhängig sind. Wer sich also auf ein Fahrzeug festgelegt hat, der muss die jeweiligen Wartezeiten einplanen und dabei auch nach hinten flexibel bleiben. Denn es kann durchaus auch länger dauern als angegeben.