Wetter-Chaos: Einschränkungen im Bahn-Verkehr halten an

Zwei Züge stehen nebeneinander im Schnee. Es kommt zu Zugausfällen und Sperrungen im Regionalverkehr. Die Fahrgäste müssen auf Busse oder Autos ausweichen. Während des Winterwetters kommen viele nicht zur Arbeit.
Symbolbild © imago/Lobeca

Nach dem Wetter-Chaos von Montag halten die Einschränkungen im Bahn-Verkehr weiterhin an. Dennoch will die Deutsche Bahn einige Strecken wieder freigeben. Noch ist das volle Ausmaß des Wintertiefs nicht beseitigt.

Hunderte Mitarbeiter geben ihr Bestes, um die Schienen von Eis und Schnee zu befreien. Doch nach dem Wetter-Chaos am Montag halten die Einschränkungen im Bahn-Verkehr weiter an. Allmählich soll das Chaos jetzt jedoch ein Ende nehmen.

Politiker fordert Aufarbeitung: Nach Sturmtief „Elli“ kommt „Leonie“

Nachdem Wintersturm „Elli“ über Deutschland hinweggefegt war und viel Chaos hinterließ, forderte der Verkehrsinnenminister eine rasche und gründliche Aufarbeitung. Denn sehr zum Leidwesen der Fahrgäste fielen zahlreiche Züge aus oder kamen mit etlichen Verspätungen an ihren jeweiligen Zielen an. Die Menschen mussten stundenlang in der Kälte ausharren. Der Verkehrsminister dankte zwar den Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz, forderte jedoch von der Deutschen Bahn eine bessere Organisation und eine Optimierung der Pläne bei solch einem Chaos. Nun kam Wintertief „Leonie“ und stellte die Bahn und ihre Angestellten erneut auf eine harte Probe.

Einschränkungen halten an: Deutsche Bahn gibt Bahn-Verkehr langsam wieder frei

Jegliche Planung nutzt jedoch gar nichts, wenn so viel Schnee und Eis die Schienen blockieren, dass die Mitarbeiter diese nicht innerhalb eines kurzen Zeitraums von den Schneemassen befreien können. Dies wurde spätestens am Montag wieder klar, als Wintertief „Leonie“ hierzulande ihr Bestes gab und Deutschland wieder mit reichlich Frost und Schnee versorgte. Zwar traf es nicht dieselben Regionen in dem Ausmaß wie noch vor knapp zwei Wochen. Dennoch waren auch dieses Mal einige Strecken überhaupt nicht befahrbar.

Lesen Sie auch
Für 25.000 Euro: Günstigstes Elektroauto fürs Volk soll kommen

So konnten erst gestern wieder Züge in Richtung Ostsee fahren. Noch einen Tag zuvor waren die Strecken Berlin–Rostock und Berlin–Stralsund durch den Fernverkehr überhaupt nicht befahrbar. Allgemein hat sich laut Angaben der Deutschen Bahn die Lage im Norden deutlich entspannt. Doch die Fahrgäste merken immer noch, dass alles fernab der Normalität verläuft. Es gibt immer noch viele Verspätungen und zahlreiche Ausfälle. Auch im Rhein-Main-Gebiet und im Raum Hannover kam es zu massiven Verspätungen und Ausfällen. Die Deutsche Bahn und ihre Mitarbeiter arbeiten jedoch mit Hochdruck daran, dass alles wieder normal läuft. Doch der Frost gehört weiterhin nicht der Vergangenheit an. Die Temperaturen steigen nämlich nur langsam an.

(Quellen: Deutsche Bahn AG, der Deutsche Wetterdienst (DWD), Bundespolizei, Bundesministerium für Digitales und Verkehr)