Winter kommt: Auch für Autofahrer wird es jetzt teurer – Knappheit

Ein Auto im Winter auf der Straße
Symbolbild © istockphoto/Scharfsinn86

Nicht mehr lange, dann ist der Winter da. Auch Autofahrer müssen sich darauf einstellen. Doch es gibt mal wieder eine Knappheit.

In zwei Wochen beginnt der Oktober. Dann wird es langsam Zeit für die Winterreifen. Doch auch hierbei gibt es dieses Jahr einige Schwierigkeiten. Wer neue Reifen benötigt, muss tief in die Tasche greifen. Denn die Winterreifen sind knapp und entsprechend teuer.

Es gibt dennoch etwas Sparpotenzial.

Für Autofahrer wird es teuer

Das ist eigentlich keine Überraschung. Schließlich sind überall die Preise gestiegen. Lebensmittel, Sprit und Gas haben alle einen enormen Preisanstieg hinter sich. Neuwagen sind ebenfalls deutlich teurer.

Lesen Sie auch
Erst nächstes Jahr: 9-Euro-Ticket-Nachfolger verspätet sich

So verzichten derzeit viele Verbraucher auf eigentlich geplante Anschaffung. Ein Auto etwa. Denn dieses ist ohnehin nicht lieferbar.

Doch einige Anschaffungen sind nötig. So auch bei den Winterreifen. Wer neue benötigt, muss sie in den nächsten Wochen kaufen. Denn es besteht eine Pflicht, diese bei Schnee und Eis zu nutzen.

Zudem sind Winterreifen für die Sicherheit unabdingbar. Doch auch die Winterreifen erleben einen enormen Preisanstieg.

So können Autofahrer sparen

Für Winterreifen müssen Autofahrer in diesem Jahr deutlich tiefer in die Tasche greifen. Sie sind teurer als je zuvor. Denn weltweit sind die Kosten gestiegen. Und zwar für Rohstoffe, Energie und Transport. Dies schlägt auch bei den Preisen für die Winterreifen durch.

Lesen Sie auch
Kostenfalle im Winter: Teurere Bußgelder für Autofahrer drohen

„Wichtige Rohstoffe wie Ruß und Synthetik-Kautschuke bezog die Reifenindustrie bis vor wenigen Monaten zum großen Teil noch aus Russland und der Ukraine“. Dies erklärt der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV).

So sind die 100 meistverkauften Winterreifen-Typen im August 2022 im Preis gestiegen. Und zwar durchschnittlich um 20,8 Prozent. Dies ergab eine Analyse eines Vergleichsportals.

Auch die Ganzjahresreifen sind teurer geworden. Viele Deutsche verwenden diese mittlerweile. Bei den Allwetterreifen liegt die Preissteigerung bei 15,5 Prozent. Also nur unwesentlich weniger.

Preisvergleich lohnen sich

Autofahrer müssen dieses Jahr deutlich mehr für ihre Winterreifen bezahlen. Das ist unvermeidbar. Doch die Preise für Reifen variieren stark. Dieselben Reifen-Fabrikate kosten je nach Händler unterschiedlich viel. Dies hat das Vergleichsportal festgestellt.

Lesen Sie auch
Fürs Klima: Jeder zweite Deutsche will aufs Auto verzichten

Autofahrer sollten sich daher auf dem freien Markt umsehen und die Preise vergleichen. So können sie einige Euro sparen.