
Eine neue EU-Regel, die Wohnmobile betrifft, kommt bald auf die deutschen Urlauber zu. Diese Regelung verursacht Mehrkosten von bis zu 3.000 Euro. Was wohl finanziell nicht für Begeisterungsstürme sorgt, ist jedoch absolut notwendig geworden.
Wer diesen Sommer mit seinem Wohnmobil unterwegs ist, muss sich auf eine neue EU-Regel einstellen, die Wohnmobile betrifft und den Besitzern Mehrkosten von bis zu 3.000 Euro verursacht.
Die Ferienzeit steht bevor: Erste Bundesländer starten bald in die Sommerferien – und damit in die Hochsaison
Sehnsüchtig erwarten die Kinder den Beginn der Sommerferien. In einer Woche starten die ersten Bundesländer in die großen Ferien. Wer in Hessen, im Saarland oder in Rheinland-Pfalz wohnt, packt jetzt schon die Koffer, um in den Urlaub fliegen oder fahren zu können. Dabei nutzen die Deutschen nicht nur das Flugzeug, Züge oder das Auto, um an den Urlaubsort zu gelangen. Immer beliebter wird bei den Deutschen auch das Campen. Ausgestattet mit Wohnwagen oder Wohnmobilen geht es bequem an den Strand oder quer durch Europa. Ab Juli dieses Jahres ändert sich jedoch eine entscheidende Sache, die Urlauber mit einem Wohnmobil unbedingt bedenken müssen.
Neue Regel bedeutet bis zu 3.000 Euro mehr für Wohnmobile – „Unbedingt notwendig“
Die EU-Mitgliedsstaaten sind stets bestrebt, so viele Regelungen wie möglich EU-weit einheitlich zu gestalten. Dies gilt beispielsweise für den EU-Führerschein oder EU-weite Regelungen bezüglich Lebensmittel-Standards. Die Vereinheitlichung erfolgt nun in einem neuen Zusammenhang und betrifft die Wohnmobile in ganz Europa. Ab dem 7. Juli ist es auch in Deutschland so weit: Jeder, der ein neues Wohnmobil kauft, muss darauf achten, dass es über die neuen Sicherheitsstandards verfügt. Dazu gehören neue Sicherheits- und Assistenzsysteme. Dazu gehören beispielsweise Notbrems- und Spurhalteassistenten sowie Rückfahrts- und Geschwindigkeitsassistenten. Zusätzlich müssen diese Systeme über eine Müdigkeitserkennung sowie eine Vorrichtung für alkoholbasierte Wegfahrsperren verfügen. Ein Reifendruckkontrollsystem gehört dann ebenfalls zur Standardausrüstung. Käufer müssen mit Mehrkosten zwischen 1.000 und 3.000 Euro rechnen.
Eine dringende Experten-Warnung geht auch an solche Menschen, die sich ein Fahrzeug kaufen und es dann mit zusätzlichen Extras ausstatten. Meldet man dieses Fahrzeug dann an, könnte dies als neue Erstzulassung gelten. Damit müssen auch die Bastler-Fahrzege den neuen Sicherheitsstandards entsprechen.
(Quellen: Carthago, t-online, Berliner Kurier, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














