
Immer mehr Bürger leisten sich einen Stromanschluss für zu Hause und laden ihr Fahrzeug dort. Eine Erhebung hat nun aufgedeckt, zu welcher Tageszeit die meisten ihr E-Auto laden.
Damit die Stromspitzen bekannt sind, ist es sinnvoll, zu wissen, wann die Menschen ihre E-Fahrzeuge laden. Indessen hat eine Erhebung gezeigt, zu welcher Tageszeit die meisten Menschen ihr E-Auto laden.
Am liebsten zu Hause: E-Auto-Besitzer laden lieber an der heimischen Box
In Deutschland laden rund 71 bis 76 Prozent aller E-Auto-Besitzer ihr Fahrzeug bevorzugt oder am häufigsten zu Hause auf. Die eigene Wallbox an der Hauswand oder in der Garage ist damit die mit Abstand wichtigste Ladequelle für Elektrofahrzeuge. Im Durchschnitt werden 53 Prozent aller einzelnen Ladevorgänge im privaten Raum durchgeführt. In ländlichen Regionen laden sogar 88 Prozent der E-Autofahrer zu Hause. Hier bieten Einfamilienhäuser mit Garagen, Stellplätzen und oft eigenen PV-Anlagen ideale Bedingungen. Dagegen sind es in den Innenstädten nur 40 Prozent. Da Stadtbewohner seltener über eigene Stellplätze verfügen, sind sie stark auf öffentliche Säulen oder Lademöglichkeiten beim Arbeitgeber angewiesen.
Zu dieser Tageszeit laden die meisten ihr E-Auto – Experten schätzen eine andere Uhrzeit
Laut einer Datenanalyse von Monta aus dem Jahr 2026 laden die meisten E-Autofahrer in Deutschland ihr Fahrzeug am frühen Morgen zwischen 06:00 und 08:00 Uhr auf. Mit 21 Prozent aller Ladevorgänge in diesem Zeitraum widerlegt das Verhalten den Mythos, dass die Netze primär abends belastet werden. Die Analyse von über 1,5 Millionen Vorgängen zeigt, dass nur 12,4 Prozent abends zwischen 18:00 und 20:00 Uhr laden.
Mit dieser Analyse greift auch eine Befürchtung nicht mehr. Die Sorge, dass das Stromnetz kollabiert, wenn alle Arbeitnehmer abends nach Hause kommen und gleichzeitig ihr Auto anstecken, ist somit unbegründet. Die Daten zeigen, dass E-Autofahrer vorwiegend zu Zeiten laden, in denen die allgemeine Netzauslastung ohnehin geringer ist. Politische Diskussionen und regulatorische Eingriffe (wie die Drosselungsmöglichkeiten nach § 14a EnWG) basieren laut Monta daher oft auf einem unbegründeten „Mangeldenken“, Im Gegenteil: Experten sehen noch enormes, ungenutztes Potenzial.
(Quellen: Monta, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














