
Arbeitnehmervertreter und die Arbeiter selbst befürchten das Schlimmste, denn Bosch kündigt einen drastischen Stellenabbau an. 1.200 Jobs sind direkt davon betroffen. Die Menschen gehen auf die Barrikaden.
Das darf doch wohl nicht wahr sein! Bosch kündigt einen drastischen Stellenabbau an, von dem 1.200 Jobs betroffen sind. Für die Menschen vor Ort ist dies ein erheblicher Schlag ins Gesicht und sie wollen sich das nicht gefallen lassen.
Bosch will drastischen Stellenabbau – schon im letzten Jahr geplant
Schon Ende 2024 hat der große Technologiekonzern Bosch angekündigt, dass man drastische Sparmaßnahmen im nächsten Jahr umsetzen möchte. Bereits Anfang 2024 sollten viele Menschen ihre Jobs verlieren. Sogar von Standort-Schließungen war die Rede. Sowohl die Mitarbeiter als auch die Menschen im Ort zeigten sich fassungslos. Heftige Proteste und zahlreiche Streiks haben dies zum größten Teil verhindert. Doch nun stehen wieder ein massiver Stellenabbau und sogar Standort-Schließungen im Raum. Und dieses Mal scheint es fast so, als ob die Geschäftsleitung nicht mehr so einfach mit sich reden lassen will.
Drastischer Stellenabbau – Wieder trifft es einen bestimmten Standort
Denn schon wieder trifft es einen bestimmten Standort, dem die Geschäftsleitung wohl an den Kragen will: Schwäbisch Gmünd. Dabei handelt es sich um den Hauptsitz der Robert Bosch Automotive Steering GmbH. Dieses Mal sehen jedoch auch die Politiker schwarz, denn seit der Ankündigung der Sparmaßnahmen hat es seitens der Geschäftsführung keine erneute Stellungnahme gegeben.
Am Montag wurde eine Betriebsversammlung des Konzerns sogar abgebrochen. Der Betriebsrat versteht die Angestellten und macht deutlich, dass diese nicht nur Angst, sondern auch viele Fragen haben. Sogar andere Standorte des Konzerns solidarisieren sich mit den Menschen aus Schwäbisch-Gmünd. Man wolle weiterhin hart um den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen und nicht aufgeben, so aussichtslos die Lage auch scheinen mag. Gestern gab es bereits eine weitere große Kundgebung, zu der die IG Metall die Angestellten aufgerufen hatte. Die Gespräche mit der Geschäftsführung sollen weitergehen, voraussichtlich bis Freitag. Viele Arbeiter sehen Bosch als ihre Familie. Nicht nur sie selbst, sondern auch andere Familienmitglieder, Freunde und Bekannte arbeiten für den Konzern. Ihnen reiße es das Herz aus der Brust, so der Betriebsratsleiter. Ob und zu welcher Lösung es kommen wird, werden die nächsten Tage zeigen.














