16 Millionen Euro: Familie will Vermögen komplett verschenken

Eine riesige Yacht legt an einem Hafen an. Die Menschen machen darauf Urlaub und genießen das gute Wetter und das Wasser. Die Luxusyacht ist der Traum vieler Touristen.
Symbolbild © imago/ZUMA Press Wire

Rund 16 Millionen Euro auf dem Konto – doch bleiben soll es dort nicht: Eine vermögende Familie will ihr Geld verschenken, was wohl viele Menschen schockieren dürfte. Was sich hinter der hohen Summe verbirgt.

Für so viel Geld würden viele Menschen alles geben. Diese Familie hat aber offenbar andere Prioritäten ‒ denn ihr Millionenbetrag soll weg, jedoch nicht für eigenen Luxus.

Millionen auf dem Konto: Was die Forschung zu Geld und Glück sagt

Geld und Glück bleiben ein ewiger Streitpunkt in Forschung und Alltag. Zu den wohl bekanntesten Arbeiten aus der Glücksforschung gehört eine ältere Studie aus dem Jahr 2010: Forscher der Princeton University erklärten, dass das emotionale Wohlbefinden mit einem Einkommen bis 75.000 US-Dollar zunehmen und ab höheren Beträgen wieder abflachen würde. Neuere Forschungen verweisen allerdings auf Schwächen in der Analyse und widersprechen zum Teil. Dass Geld unterschiedlich priorisiert wird, beweist nun auch eine Familie aus der Schweiz. Zum Erstaunen vieler Menschen will sie ihr Vermögen verschenken ‒ und das in Millionenhöhe.

16 Millionen Euro: Was mit dem Geld passieren soll

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15 Millionen Franken, umgerechnet rund 16 Millionen Euro, sollen es sein. Die Familie ‒ Vater, Mutter sowie ein erwachsenes Geschwisterpaar ‒ hat das Vermögen vom Großvater geerbt. Er war erfolgreicher Architekt. Ein Leben in Saus und Braus lehnen sie offenbar ab. Statt Luxus wollen sie das Geld lieber spenden, etwa für Klimaprojekte. Während die Tochter als Umweltforscherin arbeitet, ist die aus einfachen Verhältnissen stammende Mutter in der Pflege tätig. Das Erbe stammt von ihrem Schwiegervater.

Geplant ist, dass zunächst 1,5 Millionen Franken an eine Schweizer Stiftung gehen. Nach intensiven Gesprächen will sich die Familie dazu entschieden haben, den Großteil des Vermögens nicht zu behalten, die eigenen Häuser jedoch schon. Zudem bestehen offenbar noch Unsicherheiten über das weitere Vorgehen. Skepsis soll zuvor unter anderem der Sohn der Schweizer Familie geäußert haben. Für viele wohl verständlich, denn solch hohe Summen Geld abzulehnen, ist keine leichtfertige Entscheidung. Ob tatsächlich das ganze Erbe gespendet wird, dürfte sich wohl in den kommenden Jahren zeigen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Beobachter, Finelles, Steuern.de)