2.000 Euro im Monat: Nächster Zuschuss wird offiziell freigegeben

Eine Frau hält ein Portemonnaie mit vielen Geldscheinen in verschiedenen Fächern in der einen Hand. In der anderen hält sie einen 100-Euro- und mehrere 50-Euro-Scheine, die sie aus dem Geldbeutel genommen hat.
Symbolbild © istockphoto/alfexe

Viele sind dringend auf diesen Bonus angewiesen. Ganze 2.000 Euro im Monat können es werden ‒ und das ganz ohne Abzüge. Wer das Geld auf dem Konto sehen will, muss nur Folgendes beachten, um schon bald zu profitieren.

Es ist ein attraktives Versprechen der Regierung. Nun soll es Realität werden. Wann dieser Vorteil kommt und was er alles verspricht ‒ ein Überblick.

Lukrativer Bonus: Bis zu 2.000 Euro im Monat ‒ das steckt dahinter

Lange Arbeitszeiten, Stress und Zeitdruck belasten Millionen Arbeitnehmer in Deutschland. Viele sehnen sich nach Entlastung, etwa in Form einer kürzeren Arbeitswoche. Fast 35 Stunden haben Deutsche im Jahr 2024 pro Woche im Schnitt gearbeitet. Das belegt eine Eurostat-Statistik. Allerdings fehlen in vielen Branchen Fachkräfte, es herrscht weiterhin Personalmangel. Ältere Arbeitnehmer sind deshalb wertvoll für den Arbeitsmarkt. Doch viele verabschieden sich, weil sie in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Wer bleibt, könnte ab 2026 jedoch von einem großen Vorteil profitieren, der sich auf dem Bankkonto bemerkbar macht.

Wer profitieren will, muss Folgendes beachten

Ab dem kommenden Jahr werden ältere Beschäftigte im Rentenalter belohnt. Wer freiwillig im Job bleibt, darf sich über einen Steuervorteil freuen: Bis zu 2.000 Euro dürfen ganz ohne Abzüge zur gesetzlichen Rente hinzuverdient werden. Das Programm nennt sich „Aktivrente“. Der Steuerbonus steht nach jetzigem Stand allerdings nur Personen zu, die die Regelaltersgrenze tatsächlich erreicht haben. So will die Regierung dafür sorgen, dass mehr Senioren am Arbeitsmarkt aktiv bleiben.

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Zwar könnte die Aktivrente einiges verändern. Kritiker warnen jedoch vor möglichen Defiziten. Sie bemängeln, dass die Einführung nicht die Lösung der wirklichen Probleme sei. So könne man beispielsweise nicht die schlechten Bedingungen am Arbeitsplatz beseitigen, unter denen ältere Beschäftigte oft körperlich und psychisch leiden. Doch das ist nicht alles. Experten weisen auf die potenzielle Gefahr hin, soziale Ungleichheit zu fördern. Die Aktivrente würde für Arbeitnehmer mit gutem Verdienst zwar vorteilhaft sein. Wer jedoch weniger bekommt, hätte kaum oder einen geringeren Nutzen. Wie sich die Aktivrente auswirkt und ob der Anreiz groß genug für Rentner ist, zeigt sich spätestens ab 2026.