
So sieht wohl der Unterricht der Zukunft aus: Ein erstes Bundesland bringt KI in die Schulen. 200.000 Lehrer werden geschult, um KI gewinnbringend für alle einsetzen zu können.
Ein erstes Bundesland hat mit einer Offensive den Grundstein für den Unterricht der Zukunft gelegt und bringt KI in die Schulen. 200.000 Lehrer können sich mit speziellen Kursen weiterbilden, damit die Schüler davon profitieren.
Unterricht der Zukunft: „Selbst Tafeln gibt es kaum noch“
Wir alle kennen das typische Klassenzimmer noch aus unserer Schulzeit. Eifrig saßen wir an unseren Tischen und schrieben mit dem Füllfederhalter das ab, was die Lehrerin vorn mit Kreide an die Tafel schrieb. Inzwischen hat sich viel in den Klassenzimmern Deutschlands geändert. Die Tische und Stühle sind nicht nur ergonomisch geworden und haben damit die klassischen Holzstühle in den Grundschulen abgelöst. Auch der Frontal-Unterricht hat sich geändert. Man arbeitet mehr in Gruppen, die Tische sind zu Gruppentischen zusammengefügt.
Und noch etwas hat sich grundlegend geändert. An den weiterführenden Schulen haben inzwischen Tablets Einzug in den Unterricht gehalten und ersetzen zunehmend Stift und Papier. Selbst die von uns damals so gehasste Mappenführung wird an so mancher Schule inzwischen digitalisiert. Di grünen Tafeln mit Kreide gibt es zwar noch. Doch sie dienen nur noch als Altlast. Denn die Lehrkräfte und Schüler arbeiten inzwischen mit Beamern und entsprechenden Stiften.
Bundesland bringt KI in die Schulen: So sieht der Unterricht der Zukunft aus
Nun ist das Bundesland NRW noch einen Schritt weitergegangen und präsentiert den Unterricht der Zukunft. KI soll nämlich Einzug in die Schulen halten. Mit der Initiative „KI-Skilling.NRW“ können die Lehrer des Bundeslandes in zahlreichen Online-Kursen lernen, wie sie KI am besten nutzen können, um den Unterricht für die Schüler noch effektiver zu gestalten.
Im Vordergrund steht dabei nicht mehr das stumpfe Vermitteln von Wissen. Die Schüler sollen kreativ werden und sich ihre Meinung bilden können. Auf diese Weise könne man sich auch besser auf die individuellen Stärken und Schwächen fokussieren und die Kinder und Jugendlichen entsprechend fördern. So könne man auch gezielt auf die schwächeren Schüler eingehen und sie besser unterstützen. Kritiker sehen jedoch genau hierin ein Problem. Sie fürchten, dass schwächere Kinder und Jugendliche abgehängt werden könnten. Die Zukunft wird zeigen, inwieweit die KI in den Schulen den Kindern und auch den Lehrern tatsächlich nützt.
(Quellen: Bundesland Nordrhein-Westfalen, Bildungsministerium, Initiative Künstliche Intelligenz)













