Plötzliche Großkontrollen in Karlsruher S-Bahnen: DAS ist gestern passiert!

Foto: Polizei

Karlsruhe (ots) – Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Polizei Karlsruhe haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag erneut eine gemeinsame
Schwerpunktkontrolle im Tram- und Stadtbahnverkehr durchgeführt.

Bei der Aktion waren rund 30 Fahrscheinprüfer und fast 40 Polizisten im
Einsatz. Mit der Großkontrolle wollten VBK und Polizei das das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste stärken und Straftaten verhindern. Räumlicher Schwerpunkt der gestrigen Kontrolle, die rund sieben Stunden dauerte, war wieder der Innenstadtbereich zwischen
Europaplatz, Hauptbahnhof und Kronenplatz.

Gegen 20 Uhr hatten die Teams von VBK und Polizei am Samstagabend mit ihrem gemeinsamen Ein-satz begonnen. Die Polizei legte ihren Fokus dabei besonders auf den Europaplatz: „Wir stellen dort seit ein paar Monaten einen Anstieg der Rauschgiftkriminalität fest.

Für die VBK lag der Fokus erneut darauf, das so genannte Erschleichen von Leistungen aufzudecken und zu ahnden. Denn das Fahren ohne gültigen Fahrausweis ist gemäß §265 Strafgesetzbuch eine Straftat. Für die verlorenen Fahrgeldeinnahmen des kommunalen
Verkehrsunternehmens muss dann der Steuerzahler aufkommen.

Das Ergebnis der gestrigen Kontrolle zeigt wieder einmal, dass die Präsenz von uniformierter und ziviler Polizei das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste positiv beeinflusst. Neben 203 Anzeigen wegen Erschleichens von Leistungen, wurden acht Personen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt. In zwei Fällen hatten die
kontrollierten Person augenscheinlich Ausweisdokumente anderer Personen bei sich. In den frühen Morgenstunden kam es zu zwei Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten und zu zwei Widerstandshandlungen, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde. Vier Personen waren durch Staatsanwaltschaften und Gerichte gesucht worden, da ihr Aufenthalt unbekannt war. Ihr Aufenthalt konnte ermittelt werden. Aufgrund ihrer erheblichen Alkoholbeeinflussung mussten zwei Personen in Gewahrsam genommen werden.

Auch zukünftig wollen die VBK und die Polizei ihre gemeinsamen Schwerpunktkontrollen weiter fortsetzen.