Tödlicher Horror-Unfall auf Bundesstraße: Fahrer schleudert aus Wrack und stirbt

Originalgbild: Fabian Geier/einsatzreport24

(ots) – Kurz vor 22 Uhr kam es am Sonntagabend auf der Bundesstraße B 35 bei Huttenheim zu einem schweren Verkehrsunfall. Hierbei erlitt ein PKW-Fahrer tödliche Verletzungen, als er aus seinem PKW geschleudert wurde.

Aus noch ungeklärter Ursache geriet der PKW eines in Richtung Germersheim fahrenden Ehepaares kurz vor der Ausfahrt Huttenheim auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem in Richtung Bruchsal fahrenden Fahrzeug. Die Fahrzeuge kollidierten im Bereich der Fahrerseite und wurden schwer beschädigt. Aus dem mit einer Person besetztem Fahrzeug wurde der wohl nicht angeschnallte Fahrer aus dem Fahrzeug in den Seitenstreifen geschleudert. Er erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Im weitern Fahrzeug wurde der Fahrer im dem zertrümmerten Fahrgastbereich eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Philippsburg aus dem PKW befreit werden. Die Beifahrerin konnte das Fahrzeug alleine verlassen.

Unter der Leitung ihres Kommandanten Rudolf Reiß war die Freiwillige Feuerwehr Philippsburg mit 50 Feuerwehrangehörigen und neun Fahrzeugen aus allen drei Abteilungen an der Einsatzstelle. Neben der Menschenrettung leuchtete die Feuerwehr die weiträumige Unfallstelle auch für die Ermittlungen der Polizei aus und stellte den Brandschutz sicher.

Zur Versorgung der Verletzten war der Rettungsdienst mit zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, drei Rettungswagen und der Notfallhilfe Graben im Einsatz. Die schwer Verletzten wurden nach der Rettung in umliegende Krankrenhäuser eingeliefert. Die Arbeiten des Rettungsdienstes wurden vom organisatorischen Leiter Frank Eckardt geleitet.

Die Polizei war zur Ermittlung der Unfallursache und zur Unfallaufnahme vor Ort. Die B 35 musste während der Rettungsarbeiten und zur Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt werden. Die Polizei war mit 15 Beamtinnen und Beamten für diese Aufgaben im Einsatz.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden der insgesamt auf ca. 80.000 Euro beziffert werden kann. (PM Kreisfeuerwehrverband Karlsruhe)