
Mit Kosten von bis zu 300 Euro mehr dürfte für so manchen der Urlaub bald zum neuen Luxus werden. Die Extragebühren sollen im neuen Jahr gelten und ein grundlegendes Problem lösen.
Und erneut müssen die Verbraucher eine Preissteigerung in Kauf nehmen. In diesem Fall wird der Urlaub ab dem neuen Jahr zu einem Luxus. Die Extragebühren sollen so markant steigen, dass sich viele diese Reise in Zukunft wohl zweimal überlegen werden.
Schon in diesem Jahr ein echtes Problem: Touristen mussten tiefer in die Tasche greifen
In diesem Sommer haben bereits viele gemerkt, dass der Urlaub mehr kostete als noch in den Jahren zuvor. In einigen beliebten Touristenländern haben die Gebühren massiv angezogen und somit die Urlaubskasse mehr als zuvor strapaziert. Dabei geht es jedoch nicht nur um die generell gestiegenen Kosten für Aufenthalt und Lebensmittel, sondern auch um Extragebühren, die die Lokale und die Städte erheben. Zum Beispiel müssen Touristen für ein Eis in Lokalen, die sich in der Nähe von Sehenswürdigkeiten befinden, mehr zahlen als in einer normalen Eisdiele an einem anderen Ort.
„Bis zu 300 Euro draufzahlen“: Urlaub machen wird um Luxus
Ab dem neuen Jahr soll nun auch eine Extragebühr steigen, die es schon seit Längerem gibt. Wer zum Beispiel nach Mallorca oder an andere Touristen-Hotspots gereist ist, musste bislang die sogenannte Kurtaxe entrichten. Diese belief sich durchschnittlich auf zwei Euro pro Person und pro Nacht. Da die Balearen aufgrund des Massenansturms jedes Jahr sehr leiden und die Menschen vor Ort diese Menschenmassen nicht mehr meistern können, will man dem nun entgegensteuern, indem man eine höhere Taxe verlangt. Diese soll sich auf 12 bis 15 Euro pro Nacht und pro Person belaufen. Für eine vierköpfige Familie würde dies für eine Woche Urlaub ca. 300 Euro mehr bedeuten.
Allerdings soll es auch Ausnahmen geben. Wer zum Beispiel in der Nebensaison, beispielsweise im Januar oder Februar, Urlaub auf den Balearen machen möchte, soll keine Kurtaxe entrichten müssen, da man so die Insel als ganzjähriges Urlaubsziel fördern will. In den Sommermonaten will man sich mit der hohen Kurtaxe hingegen die Touristen vom Halse schaffen. Dabei ist jedoch noch nicht sicher, ob das klappt oder die Urlauber die Verteuerung einfach hinnehmen und mit in die Urlaubskasse einplanen. Das zusätzliche Geld soll den Menschen vor Ort zugutekommen, etwa durch Schaffung von mehr Wohnraum oder besseren Arbeitsbedingungen.
(Quellen: dpa, ADAC, Touristenrechner)














