300 Euro: Millionen Bürger holen sich neuen Zuschuss vom Staat

Eine Frau hält ein Portemonnaie mit vielen Geldscheinen in verschiedenen Fächern in der einen Hand. In der anderen hält sie einen 100-Euro- und mehrere 50-Euro-Scheine, die sie aus dem Geldbeutel genommen hat.
Symbolbild © istockphoto/alfexe

Mit 300 Euro holen sich Millionen Bürger in Deutschland einen neuen Zuschuss vom Staat und sorgen damit für eine monatliche finanzielle Entlastung. Neu ist der Zuschuss eigentlich nicht. Doch nur die Wenigsten wissen von ihm.

Diesen Zuschuss vom Staat gibt es eigentlich schon länger. Doch nur die wenigsten kennen ihn und lassen sich damit monatlich wenigstens 300 Euro entgehen. Dabei ist es ganz einfach, den entsprechenden Antrag zu stellen.

Mehr Unterstützung, als man denkt: Das gibt es vom Staat obendrauf

Wer alleinstehend ist, ein durchschnittliches Einkommen und keine Schulden hat, kommt in Deutschland gut über die Runden. Anders sieht es jedoch aus, wenn man eine Familie zu versorgen hat oder nur Rentner ist und nur wenig Rente bekommt. Wer Kinder hat, erhält vom Staat am Anfang nicht nur Elterngeld, sondern auch Kindergeld. Zusätzlich gibt es für Eltern mit wenig Einkommen die Möglichkeit, Wohngeld und Kinderzuschlag zu beantragen. Ob man Anspruch hat, kann man ganz einfach online ausrechnen. Mit zahlreichen Broschüren und viel Infomaterial wissen die Betroffenen, dass sie all dies leicht beantragen können.

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Neuen Zuschuss vom Staat ganz einfach beantragen: So geht es

Weniger bekannt sind dagegen die Unterstützungsmöglichkeiten für Rentnerinnen und Rentner. Natürlich wissen viele, dass sie Grundsicherung beantragen können, wenn die Rente zum Leben nicht ausreicht. Doch mehr wissen die Betroffenen oft nicht. Dabei haben auch sie Anspruch auf Wohngeld. Dadurch mildert sich bei vielen älteren Menschen die Not ab. Auch deshalb, weil es seit Beginn dieses Jahres nicht nur eine Wohngelderhöhung, die ca. dreißig Euro monatlich mehr ausmacht, gab. Die Verdienstgrenzen hat der Staat ebenfalls angehoben, sodass es nun mehr Anspruchsberechtigte gibt.

Wer über keinen Internet-Zugang verfügt, kann sich einfach ein Formular beim zuständigen Wohngeldamt seiner Stadt herausholen und diesen ausfüllen. Das Amt berechnet nicht nur, ob ein Anspruch besteht, sondern auch, wie viel man bekommt. Den Antrag zu stellen, lohnt sich für viele Menschen, so die Experten. Dieser Zuschuss macht ca. 300 Euro mehr im Monat aus und rettet viele Menschen vor einem Leben am Existenzminimum.