40 Euro monatlich: Kleiner Zuschuss für Millionen Bürger abrufbar

Nahaufnahme von verschiedenen Geldscheinen. Es handelt sich um mehrere frisch gedruckte Euroscheine, die fächerförmig zusammenliegen, darunter ein 50-Euro-Schein und ein 100-Euro-Schein in der Mitte.
Symbolbild © imago/Wolfilser

Ein kleiner Zuschuss in Höhe von fast 40 Euro pro Monat steht vielen Bürgern in Deutschland zu. Doch Millionen Menschen kennen diese direkte Hilfe nicht, die ihr Einkommen völlig unbürokratisch aufbessern könnten.

Es ist ein finanzielles Luftpolster für den Alltag zahlreicher Bürger: ein kleiner Zuschuss von 38 Euro im Monat. Er richtet sich an Millionen Menschen, die in finanzielle Not geraten sind.

Handvoll Hoffnung: Die unbürokratische Rettung für die Haushaltskasse

Ein kleiner Betrag mit großer Wirkung: Bedürftige Rentner in Deutschland können einen monatlichen Zuschuss von 38 Euro erhalten. Diese oft unbekannte Hilfe wird aber nicht vom Staat, sondern vom spendenfinanzierten Verein „Ein Herz für Rentner e. V.“ ausgezahlt. Die Zahlung wird dabei nicht auf staatliche Leistungen wie Grundsicherung angerechnet – sie ist eine echte Nettoerhöhung für die knappe Haushaltskasse. Anspruch haben Rentner ab 66 Jahren mit einer gesetzlichen Rente zwischen 500 und etwa 960 Euro, die in Deutschland sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben. Eine Ausnahme gilt für Mütter, die Kinder großgezogen haben. Voraussetzung ist, dass zuvor alle staatlichen Hilfen beantragt wurden.

Dass für viele Bürger dieser Zuschuss nötig ist, offenbart ein trauriges Problem. Viele Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben, können von ihrer Rente nicht in Würde leben. Vereinsgründerinnen berichten von Menschen, die bewusst ihren Tag verkürzen, um Strom für Licht und Heizung zu sparen. Somit gehen sie einfach früh ins Bett, sobald es dunkel wird. Besonders betroffen sind Frauen, die durch Kindererziehung und Teilzeitarbeit geringere Rentenansprüche erworben haben. Oft kommt zur finanziellen Not die Scham, überhaupt Hilfe zu suchen.

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Das Armutszeugnis eines reichen Landes und die Scham, um Hilfe zu bitten

Der Verein leistet zudem weit mehr als die monatlichen 38 Euro. Er bietet Soforthilfen für Medikamente oder Stromrechnungen, liefert regelmäßig Obst und Gemüse und organisiert soziale Treffen gegen die Einsamkeit. Alles wird durch Spenden finanziert. Der Antrag dazu lässt sich online stellen.

Die Arbeit des Vereins ist bewundernswert. Doch sie ist auch ein Armutszeugnis. Es ist für ein wohlhabendes Land wie Deutschland eine Schande, dass so viele Menschen nicht in Würde altern können. Der kleine Zuschuss ist für die Bürger ein Tropfen auf den heißen Stein – und gleichzeitig überlebenswichtig. Er zeigt: Die eigentliche Lösung muss eine Reform der Altersvorsorge sein, die Armut verhindert, bevor private Vereine sie lindern müssen.

(Quellen: Eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)