
In Nordrhein-Westfalen züchtet die Polizei gezielt Hunde, von denen allerdings nicht alle die hohen Anforderungen für den Dienst erfüllen. Diese Welpen gibt die Polizei vereinzelt an Bürger ab.
Die Polizei setzt gezielt auf speziell ausgebildete Hunde für unterschiedliche Aufgaben im Dienst. Bereits in einem frühen Lebensstadium beginnt die Auswahl geeigneter Tiere, die bestimmte Eigenschaften mitbringen müssen. Welpen, die hinter den Erwartungen zurückbleiben, finden oft in Privathaushalten ein Zuhause.
Polizei bildet Hunde gezielt für Ermittlungen und Einsätze aus
Im Dienst übernehmen Polizeihunde vielfältige Aufgaben, die je nach Ausbildungsschwerpunkt variieren. Sie kommen unter anderem bei der Suche nach vermissten Personen zum Einsatz und unterstützen Ermittlungen durch ihren ausgeprägten Geruchssinn. Darüber hinaus helfen sie bei der Aufdeckung von verbotenen Substanzen oder begleiten Polizeikräfte bei Kontrollen und größeren Einsatzlagen. Ihre Fähigkeiten ermöglichen es, Spuren schneller zu finden und Gefahren frühzeitig zu erkennen. Dadurch ergänzen sie die Arbeit der Polizei und tragen dazu bei, Einsätze effizienter und sicherer zu gestalten.
Polizei gibt Welpen an Bürger ab
Nicht jeder Hund erfüllt die Voraussetzungen für den Polizeidienst. Entscheidend sind ein stabiles Wesen, Belastbarkeit und die Fähigkeit, sich in unterschiedlichen Situationen kontrolliert zu verhalten. Hunde, die diese Kriterien nicht ausreichend erfüllen, können die Ausbildung nicht abschließen. In solchen Fällen endet die Förderung frühzeitig, damit nur geeignete Tiere in den aktiven Dienst gelangen. Diese Auswahl stellt sicher, dass die Polizei ausschließlich Hunde einsetzt, die den hohen Anforderungen im Einsatzalltag gewachsen sind. Die Polizei Nordrhein-Westfalen züchtet Malinois-Welpen gezielt für den Polizeidienst und prüft sie schon früh auf ihre Eignung.
Das zuständige Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten bewertet jeden Hund sorgfältig und entscheidet über seine weitere Entwicklung. Tiere, die den Anforderungen nicht entsprechen, können in private Haushalte vermittelt werden. Dabei handelt es sich nur um eine sehr kleine Zahl pro Jahr. Der Preis für diese Hunde wurde zuletzt angepasst und liegt nun bei 600 Euro inklusive Steuer. Auf dem freien Markt kosten vergleichbare Rassewelpen häufig rund 2000 Euro.
(Quellen: Polizei Deutschland, NABU, dpa, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














