
Das tödliche Borna-Virus ist in Deutschland zurück. Viele fürchten diese Krankheit, denn für die meisten der Infizierten endet sie tödlich. Deshalb mahnen Experten zu absoluter Vorsicht.
Erneut sorgt nun ein Virus für große Besorgnis bei den Bürgern. In Deutschland ist das tödliche Borna-Virus zurück. Die Menschen werden panisch, denn in den meisten Fällen führt eine Infektion zum sicheren Tod.
Virus hält die Bevölkerung in Atem: Menschen zeigen sich besorgt
Die Nachrichten um hochgradig ansteckende Virus-Erkrankungen nehmen einfach kein Ende. Erst seit Kurzem hält das Hanta-Virus die Menschen in Atem. Das Virus, das durch direkten Kontakt mit toten oder lebenden Mäusen sowie deren Ausscheidungen und auch durch aufgewirbelten Staub in den Körper des Menschen gelangen kann, brach auf einem Kreuzfahrtschiff aus, das eigentlich antarktische Gebiete bereist. Nach längerem Nachforschen kam heraus, dass sich Passagiere bereits in Argentinien mit dem Virus infiziert hatten. Dabei handelt es sich um eine Mutation des Hanta-Virus, das Anders-Virus, das sich von Mensch zu Mensch übertragen kann. Ein Virus, dessen Ausgang tödlich enden kann. Nun sorgt ein weiteres Virus in Deutschland für Panik in der Bevölkerung.
Tödliches Borna-Virus zurück in Deutschland: „Sterblichkeitsrate extrem hoch“
Auch das Borna-Virus wird von einer Maus übertragen und auch auf demselben Weg wie das Hanta-Virus. Hauptwirkungsgebiet ist dabei Bayern, so die Wissenschaftler. Dennoch stehe man bei der Erforschung dieses Virus ganz am Anfang. Obwohl erste Fälle bereits im 18. Jahrhundert beschrieben wurden, weiß man sehr wenig über das Virus. 2018 konnten Forscher das Virus erst als Ursache für eine Gehirnhautentzündung ausmachen. Und genau hier liegt das Tückische.
Denn eine Infektion mit diesem Virus endet in 80 bis 90 Prozent der Fälle tödlich, da es zu einer Hirnhautentzündung kommt. Wenn Ärzte und die Betroffenen merken, was los ist, ist es meistens schon zu spät. Am Anfang der Infektion fühlt man sich müde und schlapp, hat Fieber und Kopfschmerzen. Dies sind auch Anzeichen einer normalen Grippe, was die Sachlage so tückisch macht. Später bekommen die Betroffenen Sprachprobleme und neurologische Ausfälle sowie motorische Störungen beim Gehen. Nach Tagen oder sogar Wochen fallen die Menschen dann ins Koma und sterben schließlich. Deshalb warnen Experten ausdrücklich vor dem Kontakt mit Feldmäusen und raten beim Arbeiten im Schuppen beispielsweise zu Atemschutzmasken und Handschuhen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bernhard-Nocht-Institut)














